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Spannende Talkrunde prominent besetzt

Spannende Talkrunde prominent besetzt

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Besonderes Highlight im Rahmen des Verbandstags

Als besonderes Highlight erwartet Sie eine Talkrunde zum Thema Spitzensport in Deutschland – mehr als nur Fußball?

Die Moderation übernimmt WDR Sportmoderator Claus Lufen (Foto in der Vorschau). Seine Gäste sind Carlo Thränhardt (Ex Weltrekordhalter im Hochsprung, aktuell im Davis-Cup Trainerteam), Frank von Behren (ehemaliger Handball-Nationalspieler), Hannes Ocik (Weltmeister mit dem Deutschland-Achter) und Dinah Pfizenmaier (aktuelle Verbandstrainerin des Westfälischen Tennis-Verbands).

Das Einladungsschreiben zum  Verbandstag und weitere Dokumente finden Sie hier

Nachfolgend einige Infos zu den Gästen der Talkrunde:

Carlo Thränhardt

Der heute 61-Jährige in der Goethestadt Bad Lauchstedt (Sachsen-Anhalt) geborene Leichtathlet Carlo Thränhardt gewann 1981 seine erste internationale Medaille. Silber war es bei den Hallen-Europameisterschaften in Grenoble und in den Jahren danach folgten weitere internationale Erfolge wie unter anderem die Hallen-Europameisterschaft 1983. Zudem stellte der 1,99 Meter große Athlet fünf Jahre später in Berlin mit 2,42 Meter einen Hallen-Weltrekord auf. Seine Bestmarke aus dem Jahr 1984 im Freien beträgt 2,37 Meter und ist bis heute noch Deutscher Rekord. Im Jahr 1993 beendete Thränhardt die sportliche Karriere, allerdings nicht so ganz: Beim Hochsprung-Meeting 2013 in Eberstadt verbesserte er mit 1,90 Meter seine eigene Senioren-Weltbestleistung der Altersklasse Männer 55, die auch heute noch unerreichbar ist. Hauptsächlich ist er allerdings als TV-Moderator und Buchautor sowie als Key Note Speaker Gast bei Unternehmen und in Talkshows. Sein thematisches Spektrum in den Vorträgen reicht von Motivation, Ziele, Lust auf Leistung sowie Doping bis hin zu Work-Life-Balance. Da er zuvor in den Jahren 1993 bis 1996 für die Athletik und Fitness von Boris Becker verantwortlich war, holte ihn der Deutsche Tennis Bund (DTB) 2015 in den Trainerstab des Davis Cup-Teams. Hier betreut und trainiert Thränhardt als Fitness- und Mentalcoach die Mannschaft um Teamchef Michael Kohlmann.

 

 

Frank von Behren

Auf insgesamt 167 Einsätze brachte es Frank von Behren in der Handball-Nationalmannschaft, der bis zum Karriereende im August 2008 im Rückraum der DHB-Auswahl spielte. Mit der deutschen Nationalmannschaft, für die er auch zeitweise die Kapitänsbinde trug, gewann er bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Silbermedaille. Sein Bundesliga-Debüt, nachdem er 1995 Deutscher Mannschaftsmeister mit der GWD Minden wurde, gab er bereits ein Jahr später. Es folgten weitere Bundesliga-Stationen beim VfL Gummersbach und der SG Flensburg-Handewitt. Ein Kreuzbandriss im Jahre 2006 kostete ihm auch ein Jahr später die Teilnahme an der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Er kehrte anschließend zu seinem ostwestfälischen Stammverein zurück und beendete im August 2008 seine Karriere. Im Anschluss daran folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie Einsätze als Co-Kommentator beim Fernsehsender Eurosport bei Handball-Champions-League-Spielen. Seit 01. Juli des vergangenen Jahres ist der heute 41-jährige Frank von Behren Sportlicher Leiter bei GWD Minden und hat mit seiner Mannschaft aktuell den 12. Tabellenplatz in der ersten Handball-Bundesliga inne.

 

 

Hannes Ocik

Das Geheimnis seiner erfolgreichen sportlichen Karriere ist nach eigener Aussage seine Zielstrebigkeit. Diese Charaktereigenschaft hat der heute 27-jährige Ruderer Hannes Ocik von früh an gehabt, denn bereits mit 15 Jahren zog er von Schwerin ins Internat nach Rostock. Sein sportliches Ziel war es, ein erfolgreicher Ruderer zu werden, was er auch hat realisieren können.

Inzwischen hat der Mecklenburger Polizeimeister, beendete erfolgreich seine Ausbildung im Jahr 2017, seinen Lebensmittelpunkt nach Dortmund verlegt und ist als Schlagmann im renommierten Deutschland-Achter eine Persönlichkeit. Zweifelsohne ist der Achter das sportliche Aushängeschild des nationalen Ruderverbandes und bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio des Janeiro ruderten sie hinter den Briten zur Silbermedaille. Drei Jahre zuvor trat Ocik erstmals international im Achter an und gewann Gold bei den Europameisterschaften und Silber bei den Weltmeisterschaften. Im Nacholympischen Jahr gewann der Deutschland-Achter abermals Gold bei Europameisterschaften und blieb in diesem Jahr auch bei den Weltmeisterschaften ungeschlagen. Die Erfolgsserie setzte sich 2018 fort und in der gleichen Besetzung wie 2017 wurden sowohl die Regatten im Weltcup als auch die Europa- und Weltmeisterschaften siegreich bestritten. Neben der Auszeichnung mit dem Silbernen Lorbeerblatt wurde Hannes Ocik gemeinsam mit Johannes Weidenfeld, Felix Wimberger, Maximilian Planer, Torben Johannesen, Jakob Schneider, Malte Jakschik, Richard Schmidt und Steuermann Martin Sauer mit dem Award >Crew of the Year< ausgezeichnet. Dieser wird jährlich vom Weltruderverband FISA verliehen und ging erstmals an eine deutsche Rudermannschaft.

 

 

 

 

 

 

 

Dinah Pfizenmaier

Es hat 23 Jahre gedauert, bis Katja Oeljeklaus als die bis dato beste Westfälische Tennisspielerin aller Zeiten abgelöst wurde. Im Dezember 1991 wurde die damals 20-jährige Münsterländerin als erste Westfälin mit der Weltranglistenposition 98 unter den Top 100 der Welt notiert. Am 17. März 2014 war es die in Bielefeld am 13. Januar 1992 geborene Dinah Pfizenmaier, die mit ihrer Rankingplatzierung 79 in der Welt der Tennisspielerinnen eine neue Bestmarke für den Westfälischen Tennis-Verband (WTV) aufstellte. Die hat heute noch Bestand. Leider konnte Pfizenmaier, die mit acht Jahren mit dem Tennisspielen begann und im Sommer 2011 ihr Abitur bestand, diese Platzierung nicht mehr toppen. Mehrere Schulteroperationen zwangen sie letztlich dazu, ihre Profikarriere ausklingen zu lassen. Sportlich wurde sie unter anderem Deutsche Meisterin und in 2011 gelang ihr auch der internationale Durchbruch mit vier Turniersiegen in Braunschweig, Rotterdam, Plovdiv und Netanja. Ingesamt gewann sie auf der ITF World Tour neun Einzel- und zwei Doppeltitel. In die medialen Schlagzeilen spielte sich die Ostwestfälin in den Jahren 2012 und 2013 bei den French Open in Paris. Aus der Qualifikation heraus, besiegte in diesem Endspiel die spätere Olympiasiegerin von 2016 Mónica Puig, unterlag im Hauptfeld des Grand-Slam-Turniers erst in der zweiten Runde der damaligen Weltranglisten-Ersten Viktoria Asaranka. 12 Monate später abermals ein erfolgreicher Auftritt in Roland Garros. Erneut gelang ihr aus der Qualifikation heraus der Einzig ins Hauptfeld und diesmal folgte erst das Aus in der dritten Runde gegen die polnische Weltklassespielerin Agnieszka Radwanska. Mittlerweile ist Dinah Pfizenmaier ausgebildete DTB-A-Trainerin und aktuell in dieser Funktion für den WTV tätig.

 

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