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Marc Kuchenbecker verstorben

Marc Kuchenbecker verstorben

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Der WTV trauert um Marc Kuchenbecker, der am vergangenen Donnnerstag in der Nähe von Bad Driburg an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben ist. Der gebürtige Bielefelder, der in Lemgo aufgewachsen ist, wurde nur 45 Jahre alt. Kuchenbecker war Zeit seines Lebens mit dem Tennissport verbunden - erst als Spieler und später zudem als Turnierveranstalter und Funktionär.

Als Jugendlicher betrieb er Tennis als Leistungssport, schaffte Ende der 1980er-Jahre den Sprung ins Nachwuchsteam des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und erreichte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse U18 das Finale im Einzel, wo er damals Oliver Groß unterlag. Im Doppel holte er den Titel. Daraufhin verpflichtete der damalige Regionalligist Oeynhausener TC den damals erst 17-Jährigen für seine erste Mannschaft. Zuletzt engagierte sich Marc Kuchenbecker seit 2016 als Sportwart und zusätzlich als Mannschaftsführer der 1. Herren und Herren 40 im TC Herford, für die er im Sommer auch noch als Spieler auflief. "Der Tennisclub Herford ist tief erschüttert und trauert mit den Angehörigen und dem engsten Freundeskreis um Marc Kuchenbecker", heißt es auf der Homepages des ostwestfälischen Clubs.

Nach seiner Zeit als aktiver Spieler blieb er dem Tennissport weiterhin treu: Mit seiner Firma MK Consulting veranstaltete Kuchenbecker mehr als 20 Jahre lang erfolgreich nationale und internationale Tennisturniere, darunter die Lemgo Open, die Lippe Open, die Bielefeld Open, aus denen später die Reinert Open hervorgegangen sind, den „LTS Cup“ und die „TSG Open“ in Herford. Auch für das Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier im Kreis Lippe hat er sich in den vergangenen Jahren engagiert. Mit seiner Agentur in Bielefeld unterstützte er außerdem zuletzt Athleten aus verschiedenen Sportarten und Vereine im Bereich Marketing.

Für seine Verdienste um den Tennissport verlieh ihm der WTV die Bronzene Ehrennadel.

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