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Fortbildungs-Wochenende mit drei Top-Referentinnen: Psychologie, Entspannung und Ernährung im Fokus

Fortbildungs-Wochenende mit drei Top-Referentinnen: Psychologie, Entspannung und Ernährung im Fokus

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Das vergangene Wochenende stand im Landesleistungs-Zentrum in Kamen ganz im Zeichen zweier großer Trainer-Fortbildungen und dafür hatte der WTV gleich drei Top-Referentinnen verpflichtet: Katrin Meiß (Sportpsychologische Expertin (asp), Dipl. Sportwissenschaftlerin, A-Trainerin), Shida Pourhosseini (Yogalehrerin, spezialisiert auf Yoga für Tennis und andere Sportarten) sowie Petra Winzenhöller (Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung, Betreuerin Fed Cup Team).  Die drei Expertinnen gaben am Samstag in drei Workshops ihr Wissen in Sachen vorbereitende und regenerative Maßnahmen zur Unterstützung des Trainings an die 75 Teilnehmer weiter. 

Impressionen von dem Fortbildungs-Wochenende im Landesleistungs-Zentrum

Bei Katrin Meiß, die sonst mit Fußball- und Tennis-Profis arbeitet, ging es darum, mithilfe von verschiedenen Entspannungs- und Aktivierungstechniken, die richtige Balance zwischen Stress und Erholung zu finden. Nach einem kurzen Theorieblock hatten die Trainer Gelegenheit, die Techniken selbst zu testen. Auch bei Shida Pourhosseinis Schwerpunkt "Yoga meets Blackroll" war ein aktives Mitmachen angesagt. Dafür wurde der Tennisplatz kurzerhand in ein Yogastudio umfunktioniert. Pourhosseinis zeigte den Teilnehmern vorbereitende, regenerative und vorbeugende Übungen. Im Vordergrund standen dabei tennisspezifische Übungen, die gut in den Trainingsalltag integriert werden können. Petra Winzenhöller ist die Expertin, wenn es um sportgerechte Ernährung geht - auch das deutsche Fed Cup Team vertraut ihrer Expertise. Im Rahmen der Fortbildung gab sie den Trainern theoretische und praktische Tipps zu passender Ernährung vor, während und nach dem Training beziehungsweise Wettkampf.

Am Sonntag ging es dann allein um das sportpsychologische Training im Tennis. Dort waren sogar 90 Teilnehmer dabei. Katrin Meiß stellte in einem praxisorientierten Vortrag die Bedeutung und Grundlagen des sportpsychologischen Trainings speziell für Tennistrainer dar und gab eine theoretische Einführung in die drei wichtigen sportpsychologischen Themenbereichen Visualisierung, Selbstgesprächsregulation und Motivation für den Erfolg von Tennisspielern. Im Anschluss daran wurden Übungsformen demonstriert und erläutert. Jeder Trainer bekam also konkrete Übungen mit auf den Heimweg, die er in seinem Training einsetzen kann, um die mentale Stärke seiner jungen und erwachsenen Tennisspieler zu verbessern.

Die Rückmeldungen der Trainer waren äußerst positiv. Viele gingen mit neuen Erkenntnissen und Techniken nach Hause, die sie so zuvor noch nicht in ihrem Training genutzt haben, so auch B-Trainerin Swenja Burg: "Das waren Themen, die sonst nicht so primär im Fokus stehen, die aber mein Interesse geweckt haben. Ich habe für mein Training, aber auch für mich persönlich sehr viel mitgenommen."

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