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TC Eintracht: Erstes Turnier für Menschen mit Behinderung

TC Eintracht: Erstes Turnier für Menschen mit Behinderung

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Das kommende Wochenende ist ein spezielles Wochenende für den TC Eintracht und sein „Special Team“, denn am Samstag, 13. und Sonntag, 14. Oktober, richtet der Dortmunder Tennisclub den ersten Wilo-Cup, ein Turnier für Menschen mit Behinderung aus.

Auf der Anlage an der Strobelallee im Schatten des Signal Iduna Parks wird an diesen beiden Tagen die komplette deutsche Special-Olympics-Nationalmannschaft erwartet, darunter auch Lokalmatadorin Sophie Rensmann. Rensmann war einer der Gründe dafür, warum der TCE seit Oktober des vergangenen Jahres Heimat des Special Teams, einer Trainingsgruppe für Spieler und Spielerinnen mit geistiger Behinderung, ist. Die 21-Jährige spielt bereits seit 15 Jahren Tennis, zuvor aber immer im regulären Gruppenbetrieb und seit dem vergangenen Jahr nun unter ihresgleichen – und das gleich mit besonderem Erfolg: Im Mai nahm sie an den nationalen Special Olympics in Kiel teil und belegte auf Anhieb den dritten Platz. Durch den Gewinn der Bronzemedaille qualifizierte sie sich automatisch für die Special Olympics, die Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung, die im kommenden März in Abu Dhabi stattfinden. Als Unterstützung wird eine Delegation des TCE mit Rensmann in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate reisen. „So was erlebt man ja nur einmal im Leben“, erklärt TCE-Coach Olaf Kirchner, der Rensmann trainiert und den Wilo-Cup organisiert. Auch dabei kann er auf die Unterstützung der Vereins-Mitglieder zählen. 50 freiwillige Helfer pro Tag werden für einen reibungslosen Turnierablauf sorgen und dieses Wochenende zu einem ganz speziellen Wochenende für die Spieler machen: „Wir rechnen zwar auch mit vielen Besuchern, aber uns liegt besonders am Herzen, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen“, erklärt Kirchner.

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