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Davis Cup Reform: So läuft der Wettbewerb 2019 ab

Davis Cup Reform: So läuft der Wettbewerb 2019 ab

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Die Vollversammlung der International Tennis Federation hat in Orlando die umstrittenen Davis Cup-Reformpläne von Präsident David Haggerty verabschiedet. Der DTB gibt einen Überblick über das neue Format des Nationenwettbewerbs ab 2019.

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Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • In einer Vorrunde im Februar mit Heim- und Auswärtspartien qualifizieren sich zwölf von 24 Teams (12 aus der Weltgruppe, 12 aus den Zonengruppen) für die Finalwoche.
  • Diese wird im November – eine Woche nach den ATP World Tour Finals – an einem neutralen Ort ausgetragen – im Gespräch für 2019 sind Lille (Frankreich) und Madrid (Spanien).
  • Gespielt wird das große Finalevent mit 18 Teams (12 Gewinner aus der Vorrunde, 4 Vorjahreshalbfinalisten, 2 Wildcards) zunächst in einem Gruppenmodus (6 Dreiergruppen)
  • Die besten acht Mannschaften (6 Gruppenerste, 2 Tabellenzweite) kämpfen anschließend im K.O.-System um den Sieg.
  • Sowohl in der Vorrunde als auch in der Endrunde wird nur noch über zwei Gewinnsätze gespielt. Alle Begegnungen in der Finalwoche bestehen nur noch aus zwei Einzeln und einem Doppel.
  • Die beiden frei gewordenen Turnierwochen im April und im September will David Haggerty – so ließ er es einen Tag vor der Abstimmung verlauten – mit einem Mixed-Event und einem „Winner takes it all“-Format mit immensem Preisgeld füllen.

Im Video: So soll das neue Davis Cup-Format funktionieren

 

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