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83. Westfälische Tennis-Meisterschaften: Vom 23. bis 29. Mai wieder beim TC Buer Schwarz-Weiß-Grün

83. Westfälische Tennis-Meisterschaften: Vom 23. bis 29. Mai wieder beim TC Buer Schwarz-Weiß-Grün

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Bei den 82. Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen/Herren sowie Seniorinnen/Senioren gab es im vergangenen Jahr gleich zwei Premieren: Zum ersten Mal war der TC Buer Schwarz-Weiß-Grün Ausrichter dieses Events und der Ruhrpott-Club präsentierte sich dabei von seiner besten Seite. Gleichzeitig konnte Marvin Netuschil (Tennispark Versmold) seinen ersten Westfalenmeistertitel überhaupt feiern – zuvor war er fünf Mal im Finale gescheitert. Mit einem Sieg im „Traumfinale“ gegen seinen Teamkollegen Daniel Masur setzte sich Netuschil dann aber zum ersten Mal die Krone auf.

Hier geht es zu den einzelnen Konkurrenzen:

Damen/Herren
Seniorinnen/Senioren


Marvin Netuschil (TC Iserlohn) und Yana Morderger (TC Kamen-Methler) sicherten sich 2015 den Titel bei den Herren und Damen

„Der TC Buer hat bei der Premiere im vergangenen Jahr einen hervorragenden Job gemacht und will in diesem Jahr sogar noch einmal eine Schippe drauflegen. Der Verein bietet eine wundervolle Anlage, auch die Spieler haben sich im vergangenen Jahr dort alle mehr als wohl gefühlt. Das waren für uns als Westfälischer Tennis-Verband mehr als gute Gründe, die Meisterschaften auch in diesem Jahr nach Gelsenkirchen zu vergeben“, erklärt WTV-Präsident Robert Hampe, der sich schon jetzt auf die Neuauflage beim TC Buer freut.

Die 83. Westfälischen Tennis-Meisterschaften finden in diesem Jahr vom 23. bis 29. Mai auf der Anlage an der Gysenbergstraße 50 statt, gespielt wird in 18 Konkurrenzen – von den Damen bis zu den Herren 80. Im vergangenen Jahr hatten 299 Spieler für das Turnier gemeldet, auch in diesem Jahr werden gut 300 beim TC Buer aufschlagen. Neben Marvin Netuschil ist Yana Morderger (TC Kamen-Methler) bei den Aktiven Titelverteidigerin, die „Königsklasse“ bei den Senioren konnten 2015 Mordergers Mannschaftskollegin Mareike Müller (Damen 30) und WTV-Verbandstrainer Janosch Blaha (Herren 30/Feldmark Dorsten) für sich entscheiden.

Bereits bei der Premiere hatte das Organisationsteam um Vereinspräsident Hermann Maas für eine echte Wohlfühlatmosphäre gesorgt: Die Anlage war hübsch hergerichtet, beim Vereinswirt gab eine Speisekarte, die kaum Wünsche offen ließ, und draußen lockten frische Waffeln mit Erdbeeren und Schlagsahne: „Das lief im vergangenen Jahr schon ziemlich rund“, fasst Hermann Maas zusammen, der aufgrund dessen 2016 auf das Bewährte setzen will, die mit einigen Neuerungen einhergehen sollen: In diesem Jahr wird es beispielsweise in der gesamten Turnierwoche einen Bespannungsservice geben, der vom WTV-Partner Tennis-Point und seinem Roadshow-Mobil übernommen wird. Spieler als auch Zuschauer können in diesem Jahr kostenloses W-Lan in Anspruch nehmen. Auf die Zuschauer wurde in diesem Jahr besonders Rücksicht genommen – damit die Plätze 5 und 6 besser einsehbar sind, wird auf dem Trainerplatz T ein Kunstrasen ausgelegt.

Der Vereinspräsident hat aus der Premiere im vergangenen Jahr ebenfalls nur positive Schlüsse gezogen: „Wir wollten damit unseren Mitgliedern Tennissport auf hohem Niveau bieten, das Turnier sollte das Vereinsleben bereichern und gleichzeitig auch Nicht-Tennisspieler begeistern und somit das sportlich-kulturelle Leben der Stadt aufwerten.“ Die Nachbetrachtung habe ergeben, dass sich alle diese Vorstellungen vollständig erfüllt haben. Die Veranstaltung sei eine Werbung für den Tennissport gewesen: „Viele Mitglieder kamen auf uns zu und bedankten sich dafür, dass wir uns um die Ausrichtung der Meisterschaften beworben haben, weil sie es als Bereicherung des Vereinslebens ansahen. Die Zuschauerzahlen, am Endspieltag waren es mehr als 300, zeigten, dass die Resonanz auch außerhalb der Tennisgemeinde sehr groß war“, so Maas weiter. Besonders positiv war für den Vereinspräsidenten, dass sich dank der Ausrichtung der Westfälischen Meisterschaften eine ganz neue Gruppe von Organisationshelfern etabliert habe, welche die Planungen auch in diesem Jahr übernommen haben: „Schon im Winter wurde ein Zeitplan erstellt, wer wann welche Arbeit innerhalb der Woche übernehmen kann. So ist neben der Turnierkarte in der Gastronomie für  ein Angebot an Waffeln, Gegrilltem, Erdbeerbowle gesorgt. Gerade dieser Effekt ist innerhalb eines Vereins nicht zu unterschätzen.“ Eine Anekdote ist Maas aus dem vergangenen Jahr ebenfalls noch prägend in Erinnerung geblieben: Ein älterer Teilnehmer aus dem Münsterland sei das erste Mal überhaupt im Ruhrgebiet gewesen und war begeistert, wie schön es dort ist: „Es ist doch toll, wenn wir mit so einem Event das Bild in den Köpfen der Leute ein wenig ändern können“, konstatiert Maas, der zusammen mit seinem Orgateam in den Wochen bis zur Meisterschaft noch gefordert sein wird. Denn neben dem eigentlichen Turnier will auch das Rahmenprogramm vom Empfang an Fronleichnam oder dem Kindertraining am Finalwochenende organisiert werden. Während des Turniers können sich Maas und seine fleißigen Helfer dann zurücklehnen: Dann sorgen Corina Scholten und Desirée Leupold für den reibungslosen Ablauf.

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