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27. GERRY WEBER OPEN

27. GERRY WEBER OPEN

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800 Quadratmeter Rasen werden verlegt • Hohe Belastbarkeit aufgrund der Lolium-Mischung

Ralf Weber: „Exzellenter Job der Greenkeeper“ • Alexander Hardieck: „Herzstück des Turniers“

Hohe Qualität durch engen Austausch mit den Spielern sowie Rasen-Experten aus Wimbledon

„The Grass Gets Greener“: Ganz nach dem Motto des Turniersongs der Premieren-GERRY WEBER OPEN von Phil Burt aus dem Jahr 1993 gehen in HalleWestfalen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die 27. Auflage von Deutschlands publikumsgrößten ATP-500er-Tennisevent in die heiße Phase. Mit der Einbringung des transportablen Centre Court-Rasens in das GERRY WEBER STADION treffen das Greenkeeper-Team um Jan Rzeha, Phil Thorn und David Hayden die finalen Vorbereitungen für das spannende Titelrennen der ATP-Profis um den begehrten Siegerpokal vom 15. bis 23. Juni 2019 in der Lindenstadt. „Das beste Spielerfeld aller Zeiten erfordert natürlich höchste Rasenqualität. Wie in den vergangenen Jahren wurde hier ein exzellenter Job der Greenkeeper gemacht“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Derzeit werden die insgesamt 400 großen Rasenplatten, jeweils 2x1-Meter, per Gabelstapler in die ostwestfälische Eventarena transportiert. Jede der 800 Kilogramm schweren Platten wird exakt so angeordnet, wie sie auf dem Außengelände gelegen haben. „So entsteht eine 800 Quadratmeter große Rasenfläche, das Herzstück des Turniers“, erläutert Alexander Hardieck (Turnierleitung). Um den Stars der ATP Tour den perfekten Untergrund zu bieten, muss die oberste Rasenschicht bis zu einer Tiefe von einem Zentimeter aushärten und die Feuchtigkeit minimiert werden. Hierzu verwendet das Greenkeeper-Team eine eigens für die GERRY WEBER OPEN entwickelte Rasenbelüftung, die mit 2.400 parallel zum Spielfeldrand unter der Bande angebrachten Düsen sowie zwei Kälteanlagen die Luft zunächst trocknet, kühlt und wieder nacherwärmt. „Das sorgt dafür, dass vorhandene Luftfeuchtigkeit gebunden wird und der Rasen unter optimalen Bedingungen zusammenwachsen kann“, sagt Jan Rzeha (Leitung Greenkeeper).

Neben diesen technischen Innovationen sind auch der Austausch mit den Rasen-Experten aus Wimbledon sowie der Austausch mit den Spielern wichtig, um die exzellente Qualität der Trainingsplätze und Match-Courts in jedem Jahr zu gewährleisten. „Wir verwenden eine spezielle Lolium-Mischung, deren Saat sich durch eine besonders hohe Belastbarkeit auszeichnet. Somit verhindern wir, dass bei den durch Spiel- und Trainingsbetrieb strapazierten Plätzen Verschleißerscheinungen auftreten“, sagt Greenkeeper Phil Thorn. Dazu ergänzt Alexander Hardieck: „Oftmals reisen die Profis früh nach den French Open zu uns an, um sich bestmöglich auf den Umstieg von Asche auf Rasen einstellen zu können. Dafür wollen wir ihnen ideale Trainingsbedingungen bieten.“ Der Trainingsbetrieb startet bereits am 12. Juni, drei Tage später (Samstag, 15. Juni) beginnt die Qualifikation für das Hauptfeld der 27. GERRY WEBER OPEN.

Der Centre Court-Rasen für die 27. GERRY WEBER OPEN wird vom Außengelände in das GERRY WEBER STADION (Hintergrund) transportiert: Alexander Hardieck (Turnierleitung, Mitte)

begutachtet die Verlegung der grünen Spielfläche in die ostwestfälische Eventarena, der exzellent vom Greenkeeper-Team um Jan Rzeha (Leitung, rechts) und Phil Thorn aufbereitet wurde. © GERRY WEBER OPEN

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