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Sven Bendlin

Sven Bendlin

(TC Haus Wittringen Gladbeck, TC Rot-Weiß Schwerte, Tennisoase Lünen  und TC Blau-Weiß Alstedde)

Aus eins mach vier und das in nur zwei Jahren – Sven Bendlin ist selbst überwältigt vom Erfolg der R2S Tennisacademy. Anfänglich war er nur für einen Verein tätig, mittlerweile sind es mit dem TC Haus Wittringen Gladbeck, dem TC Rot-Weiß Schwerte, dem TV Tennis Oase Lünen und der Tennisabteilung des SV Blau-Weiß Alstedde schon vier Vereine, die durch die Tennisschule betreut werden. Das Erfolgsgeheimnis? „Die Chemie zwischen mir und meinen Partnern stimmt einfach“, erklärt Bendlin.

Zudem ist die R2S Tennisacademy sehr breit aufgestellt: Schultennis, Einzel- und Gruppen- oder Mannschaftstraining, Konditions- oder Koordinationstraining, Leistungstraining inklusive Turnierbetreuung oder Taktikschulung sind im Angebot. Auch wer nach spezielleren Dingen wie Cardiotennis, Rollstuhltennis-Training oder einer Krabbelgruppe für die Vier- bis Sechsjährigen sucht, wird fündig. „Der Fokus bei uns liegt ganz klar im Jugendtraining. Nicht, dass es uns weniger Spaß macht mit Erwachsenen zu arbeiten, aber es ist schon schön die Kinder so lang es geht in ihrer persönlichen und spielerischen Entwicklung zu begleiten und einen kleinen Stempel mit aufzudrücken, erklärt Bendlin.

Ein weiteres Steckenpferd von R2S ist das Schultennis. Derzeit arbeiten sie in diesem Bereich mit fünf Schulen zusammen. Im Schnitt nehmen zwischen 18 und 28 Schüler an einer Schultennis-Einheit teil, beim offenen Ganztag sind es 16. Dabei können die Kinder ihre Pausen auf dem Schulhof zu verbringen  und eine Runde Tennis spielen. „Das Gute am Schultennis ist, dass man die Sportart den Kindern in einem frühen Alter vorstellen kann, Nachteil ist, dass viele Schultennis dann auch mit der Schule verbinden“, sagt Sven Bendlin. Matthias Flechtner, Schulleiter der Leoschule Lünen, ist ganz begeistert vom Schultennis-Projekt: „Das ist eine sehr schöne Kooperation, auch wenn es damals eigentlich eine Notlösung war.“ Die Schule hat keine eigene Sporthalle und bietet stattdessen Tennis-, Handball- und Schwimm-AGs für die Schüler an. Zum Unterricht in die Tennis Oase Lünen begleitet der Schulleiter seine Kinder selbst und muss hier und dort auch schon einmal schlichtend eingreifen, wenn die Gemüter ein wenig zu sehr erhitzen. Denn die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache, kämpfen um jeden Ball und schmeißen sich dafür in Becker-Manier in das rote Granulat. Zwei Schüler haben an diesem Tag ihre Sportklamotten vergessen, kein Problem, auch die dürfen auf den Platz. Die Schläger bekommen die Kinder sowieso gestellt. Zwei bis drei Kinder pro Halbjahr sieht Sven Bendlin hinterher im Durchschnitt regelmäßig im Training wieder. Das Schultennis läuft so gut für die Akademie, dass in den nächsten Monaten zwei weitere Schultennis-Kooperationen in Schwerte geplant sind.


Schultennis ist eines der Steckenpferde von Sven Bendlin und seiner R2S Tennisacademy

Svens persönlicher Fokus wird in den nächsten Monaten auf der A-Trainer-Ausbildung liegen. Damit hat er dann noch mehr Arbeit als sonst auf dem Schreibtisch, freut sich aber auch auf die nächsten Monate: „Ich hoffe, dass ich dort viele interessante Informationen und neue Impulse herausziehen kann.“ Zudem wird sich die Tennisschule weiter vergrößern. Denn weitere Vereine haben bereits angeklopft.  Um dies zu realisieren, ist die Akademie ständig auf der Suche nach guten, spielstarken Trainern. Auch im Bereich „Marketing“ steht eine Neustrukturierung an. R2S ist also ständig in Bewegung: „Wir versuchen immer wieder neue Akzente (nicht nur im Training) einzubringen, damit nichts langweilig wird“, erklärt Sven Bendlin, der sich seit Dezember 2013 auch WTV-Partnertrainer nennen darf.


Sven Bendlin hat immer ein Auge auf seine Schüler

Von diesem Projekt verspricht er sich einen regen Austausch mit den Kollegen untereinander. Er ist der Ansicht, dass sich Tennis im Allgemeinen mehr für neue Projekte öffnen müsse, auf der einen Seite die Vereine, aber auch die Trainer. „Das Ziel sollte für alle heißen: Je mehr Menschen in Deutschland Tennis spielen, egal ob hier oder dort, desto besser ist es für unseren Sport.“ Und auch das könnte zum Erfolg der R2S Academy beigetragen haben, dass dort alle an einem Strang ziehen und Trainer aus Leidenschaft am Werk sind. Sven war dem Tennissport nämlich schon frühzeitig verbunden, zum einen als Spieler, aber auch als Funktionär – mit 18 wurde er bereits Jugendwart seines damaligen Vereins – und später dann als Trainer.


Volle Konzentration bei den Schulkindern#

WTV-Partnertrainer Sven Bendlin jetzt DTB-A-Trainer

Nach drei Lehrgängen und drei Tagen Prüfung in Köln haben 16 Teilnehmer die höchste Trainerlizenz erhalten, die der Deutsche Tennis Bund (DTB) vergibt - darunter WTV-Partnertrainer Sven Bendlin (Foto). DTB-Ausbildungsleiter Hans-Peter Born zeigte sich hoch zufrieden über die erbrachten Leistungen und Ergebnisse. Jahrgangsbester wurde Routinier Karsten Saniter. „Bereits während der Ausbildung hatte ich einen sehr positiven Eindruck, der sich nun in den Prüfungen bestätigt hat. Dieser Lehrgang hat die beste Durchschnittsnote erreicht, die wir bislang in der A-Trainer-Ausbildung hatten“, lobte Born. "Herzlichen Glückwunsch an unseren Partnertrainer des WTV, Sven Bendlin, zur bestandenen A- Trainer Prüfung. Die Ausbildung zum A- Trainer wird nicht nur seinen Schülern zu gute kommen, sondern auch Sven selber. Ich kann nur jeden ermutigen, der sich mit Leistungstennis beschäftigt, diesen Weg zu gehen", so WTV-Cheftrainer Jens Wöhrmann.


WTV-Partnertrainer Sven Bendlin - hier mit Kindern in der Tennisoase Lünen - ist neuer DTB-A-Trainer

Allen voran zeigte Karsten Saniter, worauf es als Trainer auf und neben dem Platz ankommt. „Ich bin wirklich begeistert, dass ein Routinier wie Karsten Saniter, der schon viele Erfolge als Spieler und Trainer gefeiert hat, diese anspruchsvolle Ausbildung angeht und so hervorragend abschließt“, kommentierte Born die Note von 1,58, die Saniter als Lehrgangsbester erzielt hatte. Der 49-jährige ehemalige Profi arbeitet in Solingen und betreut dort unter anderem die Bundesliga-Mannschaft des TC Solingen und die ATP-Spieler Gero Kretschmer und Martin Emmrich.

Zusammen mit Saniter (Niederrhein) bestanden folgende Teilnehmer die A-Trainer-Prüfung: Sven Bendlin (Westfalen), Holger Fischer (Baden), Alexander Flock (Mittelrhein), Florian Jeschonek, Benjamin Potsch (beide Berlin-Brandenburg), Alexander Jonscher, Matthias Kolbe (beide Hamburg), Marco Kirschner, Marc Meigel , Frank Prechtl, Nirmel Osmanovic (alle Bayern), Jens Gerlach (Württemberg), Clinton Thomson (Niederrhein), Norbert Kraffer (Rheinland-Pfalz) und Dalibor Krizanovic (Niedersachsen).

 

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