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Westfalenliga-Endrunde der Damen/Herren: Westerkappeln und Halle setzen sich durch

Westfalenliga-Endrunde der Damen/Herren: Westerkappeln und Halle setzen sich durch

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Die Westfalenliga Endrunde der Damen/Herren fand am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Januar statt.

Bei den Herren verpasste der Dorstener TC erneut den Titel und verlor gegen Blau-Weiss Halle mit 2:4 (1:3). Im vergangenen Jahr hatte Dorsten ebenfalls im Finale gestanden, unterlag Blau-Weiß Soest allerdings denkbar knapp nach Sätzen mit 7:9, nachdem es nach Punkten 3:3 gestanden hatte. Von den Dorstenern gewann einzig Marcel Schröder sein Einzel gegen Johannes Kolowrat mit 6:2, 6:3, die anderen Einzel gingen alle glatt in zwei Sätzen an Blau-Weiss Halle. Damit waren die Weichen für den Sieg der Blau-Weißen gestellt, die Doppel waren dann nur noch Formsache.

 
Die Herren des TC Blau-Weiss Halle mit (v.l. hinten) Johannes Kolowrat, Emanuel Fraitzl, Nico Schinke, (v.l. vorne), Christopher Koderisch und Lennart Zynga sind neuer „Westfälischer Mannschaftsmeister in der Halle“



Bei den Damen siegte TSV Westfalia 06 Westerkappeln gegen Titelverteidiger TC Union Münster mit 4:2 (3:1). 

Die erste Damenmannschaft des TC Union Münster hat die Titelverteidigung und den damit möglichen Titel-Hattrick knapp verpasst. Neuer Hallen-Mannschafts-Westfalenmeister ist Westfalia Westerkappeln. Mit 4:2 setzten sich die Westerkappelnerinnen am Ende verdient durch. „Gratulation an Westfalia. Es war ein gutes Finale. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht so wie gewünscht genutzt. Der Sieg geht absolut in Ordnung“, lobte Union-Coach Thomas Heilborn nach dem letzten Matchball die neuen Titelträgerinnen.

Die Unionerinnen verkauften sich gut, aber es reichte am Ende nicht. Zunächst unterlagen Tina Kötter und Milana Nikitina knapp in drei Sätzen. Deborah Döring zog anschließend gegen Mareen Beermann mit 3:6, 3:6, den Kürzeren. Damit standen die Unionerinnen beim Stand von 0:3 bereits mit dem Rücken zur Wand. Dennoch dauerte es bis nach 18 Uhr, ehe der Gesamtsieg von Westfalia Westerkappeln feststand. Ria Sabay hielt den Club von der Steinfurter durch ihren 6:0, 7:6-Erfolg im Spitzeneinzel gegen die Ex-Unionerin Franziska König im Spiel.

Nun galt es, in den Doppeln zu punkten. Ria Sabay und Deborah Döring sollten dies im ersten, Tina Kötter und Ivana Michels im zweiten Doppel tun. Und zu Beginn sah es so aus, als ob die Unionerinnen doch noch die Wende schaffen. Das Duo Kötter/Michels setzte sich mit 6:4, 6:4 durch und verkürzte so auf 2:3. Ria Sabay und Deborah Döring hatten den ersten Durchgang auch mit 6:4 für sich entscheiden können. Dann aber steigerten sich die Westerkappelnerinnen Franziska König und Celine Beermann, schafften den Satzausgleich. Der Match-Tie-Break musste die Entscheidung über die Titelvergabe bringen. Wer ihn gewinnt ist Meister. Schnell gingen die ersten fünf Punkte an Westfalia Westerkappeln. Das war die Vorentscheidung Ria Sabay und Deborah Döring fanden kein Rezept mehr und unterlagen in diesem Match-Tie-Break deutlich mit 1:10.

Die Spielerinen und WTV-Vizepräsident Sport, Arnd Grotjohann (hinten l.)  feierten nach dem Ende alle zusammen: (hinten v. l.) Ivana Michels, Ria Sabay, Celine Beermann, Alexandra Preuß, Tina Kötter, Milana Nikitina, Deborah Döring, (vorne v.l.) Franziska König, Mareike Nietiedt mit Sohn Manuel und Mareen Beermann.
 

Eine Bildergalerie zur Westfälischen Hallenmannschaftsmeisterschaft 2013 gibt es hier

 

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