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Trauer um Rollstuhl-Tennis-Ass Claudia Fornefeld

Trauer um Rollstuhl-Tennis-Ass Claudia Fornefeld

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Die aus Haltern am See stammende deutsche Rollstuhl-Tennisspielerin Claudia Fornefeld (DJK SuS Brambauer) ist am 8. Februar in der Essener Uniklinik nach schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren gestorben.

Als 13-Jährige begann Claudia Fornefeld 1971 mit dem Tennissport und führte ihn drei Jahrzehnte lang aus. Doch dann kam für die Lehrerin der schicksalsschwere Umbruch: Eine Nervenschädigung führte zur Querschnittslähmung und fortan war sie seit 2005 auf den Rollstuhl angewiesen. Keine einfache Situation, erst recht nicht für eine Pädagogin, die Sport und Mathematik unterrichtete. Doch Claudia Fornefeld resignierte nicht und nach einem Krankenhausaufenthalt nun im Rollstuhl Tennis.

Von der Fußgängerin zur Rollifahrerin, das war auch für Fornefeld auf dem Court eine Umstellung und seit dem Jahr 2008 war sie wieder intensiv dabei. Ihre ungeheure Ausdauer und ihr eiserner Wille machten sie zu einer exzelleten Rollstuhltennisspielerin, die es schließlich bis auf den Weltranglistenplatz 38 im Einzel und Position 23 im Doppel gebracht hat. Die Halternerin reiste in den vergangenen Jahren quer durch Europa, mit Erfolg: Sie gewann ein Turnier in der Einzelkonkurrenz und drei Doppelturniererfolge. Doch das letzte Match verlor sie trotz erbitterter Gegenwehr gegen ihre tückische Krankheit.



 Am 8. Februar verstarb die 54-jährige westfälische Rollstuhltennis-Spielerin Claudia Fornefeld, die für den Die DJK SuS Brambauer gespielt hat. © Christoph Kellermann

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