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DM: Daniel Masur unterliegt im Finale topgesetztem Andreas Beck

DM: Daniel Masur unterliegt im Finale topgesetztem Andreas Beck

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Am Ende hat es nicht ganz gereicht für den 20-jährigen Daniel Masur (Tennispark Versmold), der sich im Finale der 43. Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften der Damen und Herren dem topgesetzten Andreas Beck mit 5:7, 4:6 geschlagen geben musste. Trotz der Niederlage hat der Kamener eines seiner stärksten Jahre hinter sich und hat durch den Finaleinzug einmal mehr in diesem Jahr gezeigt, wozu er in der Lage ist. Auch künftig wird mit ihm zu rechnen sein.


Handshake mit einem Lächeln: Daniel Masur (r.) hat trotz seiner Final-Niederlage gegen Andreas Beck allen Grund, sich zu freuen Fotos: Jürgen Hasenkopf

Im Endspiel zeigte der B-Kaderspieler des Deutschen Tennis Bundes (DTB) auch keine Nerven und verlangte dem oberschwäbischen Lokalmatador alles ab. Zum Sieg reichte es trotz einer komfortablen Führung im ersten sowie im zweiten Satz aber nicht: Der topgesetzte Andreas Beck, im Vorjahr noch im Endspiel an Daniel Brands gescheitert, spielte seine ganze Erfahrung aus und befreite sich mit tollen direkt erzielten Punkten aus engen Situationen. Dementsprechend war Masur auch nicht unzufrieden mit seiner Leistung am Sonntag. So schreibt er auf seiner Facebook-Seite: "Deutscher Vizemeister 2014! Danke Biberach für mein persönliches Abschluss-Highlight in diesem Jahr. Was eine geile Woche! Heute hab ich eine 5:3-Führung im 1. Satz und eine 3:0-Führung im 2. Satz nicht durchbringen können. Da hat mir dann ein bisschen die Ruhe gegen einen Top 120-Spieler, wie Andi Beck, gefehlt. Glückwunsch zu 'nem super Turnier mit dem verdienten Sieger! Ich habe alles reingelegt und ihm viel Widerstand gegeben. Deshalb bin ich mit meiner Performance durchaus zufrieden. War einfach mega, bei der Kulisse das Finale spielen zu dürfen."

Zu vor hatte Masur nacheinander die Nummer zwei und drei der Setzliste besiegt, die Nummer eins war ihm dann aber vergönnt: Im Halbfinale hatte er einen lockeren 6:2, 6:2-Sieg gegen den an drei gesetzten Kevin Krawietz eingefahren und war damit erstmals ins Endspiel einer DM der Herren eingezogen.  Durch einen Sieg wäre er in die Fußstapfen von Westfalens Bestem, Jan-Lennard Struff (Blau-Weiss Halle), getreten, der sich diesen Titel 2012 und 2013 sicherte, aber auch der Finaleinzug ist schon ein toller und mehr als nur respektabler Erfolg.


Andreas Beck (r.) holte zum zweiten Mal den Pokal, Masur stand zum ersten Mal überhaupt bei der DM im Endspiel

Durch den Sieg gegen Krawietz am Samstag hatte der Kamener auch Revanche für die Niederlagen seiner Trainingskollegen Philipp Scholz (Tennispark Versmold) und Marvin Netuschil (TC Iserlohn) genommen, die gegen den Bayern im Achtel- beziehungsweise im Viertelfinale den Kürzeren gezogen hatten. Die beiden hatten ihm via Facebook im Vorfeld noch viel Glück gewünscht. Am Freitag hatte Masur den an zwei gesetzten Nils Langer (TV Reutlingen) mit 6:7, 6:4, 7:5 aus dem Turnier befördert.  

Bei den Damen war ab der Runde der letzten Vier dagegen keine Westfälin mehr dabei, als letzte Spielerin schied am Freitag im Viertelfinale Nina Zander vom TC Blau-Weiss Halle aus. Zander unterlag "Westfalen-Schreck" Katharina Hobgarski mit 4:6, 5:7, die damit nach den Zwillingsschwestern Yana und Tayisiya Morderger (TC Kamen-Methler) in Runde eins und zwei die dritte Westfälin hintereinander aus dem Turnier warf.


Spielte in all seinen Spielen in Biberach groß auf, am Ende hat es nicht ganz für den großen Wurf gereicht: Daniel Masur vom Tennispark Versmold

Am Halbfinaltag durften  sich Tennisfans noch auf ein besonderes Highlight freuen. Da wurden in Biberach die Endspiele der Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis ausgetragen - mit dabei die wieder genesene Sabine Ellerbrock (Blau-Weiss Halle), die gegen die Nummer zwei in Deutschland, Katharina Krüger, antrat. Allerdings musste Ellerbrock beim Stand von 2:6, 0:1 aufgeben. (Text: WTV/DTB)

Weitere Informationen zu den Deutschen Meisterschaften gibt es unter www.dtb-tennis.de/DM.

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