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Deutschlands drittgrößter Tennisverband diskutiert seine Strukturen - WTV-Präsident Robert Hampe: „Es soll überprüft werden, ob alles noch zeitgemäß ist“

Deutschlands drittgrößter Tennisverband diskutiert seine Strukturen - WTV-Präsident Robert Hampe: „Es soll überprüft werden, ob alles noch zeitgemäß ist“

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„Wie zukunftsfähig ist der Westfälische Tennis-Verband e.V. (WTV) aufgestellt?“ Unter dieser Fragestellung stand unlängst ein Meinungsaustausch in Kamen, an dem alle WTV-Verbandsebenen vertreten waren. Beteiligt waren unter anderem das Präsidium mit Verbandspräsident Robert Hampe, Vertreter aus den vier Tennisbezirken, Funktionäre aus den Kreisen sowie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Moderiert wurde die Diskussionsveranstaltung von Veronika Rücker (DOSB-Führungs-Akademie). 

Dieser ersten Veranstaltung war bereits zuvor eine Klausurtagung des WTV-Präsidiums vorausgegangen, in der ebenfalls die Zukunft des drittgrößten nationalen Tennisverbandes im Mittelpunkt stand. Ziel beider Zusammenkünfte war es, den Verband langfristig strategisch neu auszurichten und den Veränderungsbedarf abzuklären. „Obwohl der Westfälische Tennis-Verband derzeit gut aufgestellt ist, wollen wir die aktuelle Situation hinterfragen. Es muss dabei überprüft werden, ob alles noch zeitgemäß ist oder veränderte Strukturen uns Vorteile bringen“, so WTV-Präsident Robert Hampe, „und erfreulicherweise sehe nicht nur ich das so. Die Geschlossenheit und Bereitschaft, alles aus den Prüfstand zu stellen, ist bei allen beteiligten Gremien und Personen gegeben.“ So ging es bei dem ersten gemeinsamen Treffen des Präsidiums mit den Verantwortlichen aus den Kreisen und Bezirken darum, in einem demokratischen Prozess die Notwendigkeit einer möglichen Veränderung und die Bereitschaft, solch eine Reform in Angriff zu nehmen, gemeinsam mit den Mitgliedern zu diskutieren und hinterfragen.

Die Funktionäre der verschiedenen Verbandsgremien haben sich intensiv in die Diskussionen eingebracht und sprechen sich für einen Veränderungsprozess aus. In Kürze sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die zunächst ein Strategiekonzept entwickeln werden, das dann möglicherweise auch zu veränderten Strukturen, die parallel analysiert werden, führen könnte. Bei allen Überlegungen nimmt die optimierte Unterstützung der Vereine und eine höhere Zufriedenheit mit den Leistungen des Verbandes eine zentrale Rolle ein. Konkrete Ergebnisse sollen bis zum Verbandstag im Februar 2015 erzielt werden, wobei dieses ehrgeizige Datum an die laufende Amtsperiode des derzeitigen Präsidiums gekoppelt wurde.

Aber auch die Tennisvereine sollen nicht außen vorgelassen werden. Mit einer Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen sowie einer kontinuierlichen Berichterstattung über die diversen Informationskanäle wie Verbands-Homepage, Newsletter und Verbandsmagazin "Westfalen-Tennis" soll der laufenden Prozess publiziert und so die Basis mit einbezogen werden.
 

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