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40. Giersch-Wasmuth-Turnier: Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) und Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle) siegen

40. Giersch-Wasmuth-Turnier: Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) und Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle) siegen

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Das erste Turnier des Dunlop Ladies Cups fand traditionell in Marl statt. Die Sieger des 40. Giersch-Wasmuth-Turnier heißen Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) und Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle).

Das Turnier war fest in westfälischer Hand: Bei den Männern gab es sogar ein rein westfälisches Finale, bei dem sich Zynga gegen Daniel Masur (Tennispark Versmold) durchsetzte.

Lennart Zynga besiegt Daniel Masur im Finale
Der für den ostwestfälischen Tennis-Bundesligisten spielende Lennart Zynga hat am Sonntag (13. Januar) das 40. Giersch-Wasmuth-Turnier beim VfT Schwarz-Weiß Marl gewonnen. In einem spannenden Finale setzte sich der 21-Jährige mit 1:6, 6:3, 6:4 gegen Westfalens besten U18-jährigen Daniel Masur (Tennispark Versmold) durch. Dieses Herrenfinale war das beste was in den vergangenen Jahren zu sehen war und die rund 500 Zuschauer in der Tennishalle am Lipper Weg bedankten sich bei den Finalisten mit Ovationen. Hinzu kommt, dass der strahlende Sieger, mit seinem Geburtsort Haltern der aus zu Marl gehörenden vestischen Region kommt, man sozusagen einen Lokalmatador feiern konnte.

Das Endspiel sah allerdings zunächst nicht nach einem Sieg von Zynga aus, denn sein Kontrahent Daniel Masur, an Position fünf gesetzt, startete mit einem klaren Satzgewinn. Dann aber fand der ungesetzte Zynga seinen Spielrhythmus und fand immer besser ins Spiel. Mit seinen 1,93 Metern verfügt er zudem über einen guten Aufschlag, sein erstes Break bedeutete Satzausgleich. Der dritte Durchgang brachte die Entscheidung und beide Finalisten mobilisierten letztlich noch einmal alle Kräfte, doch bei dem angehenden Abiturienten ließen, je länger das Duell andauerte, die Kräfte nach, denn das wenige Stunden zuvor ausgetragene Halbfinale ging an die Substanz.

„Diese Auseinandersetzung hat sicherlich ein paar Prozente gekostet“, meinte Masur, denn im dritten Satz konnte ich nichts mehr gegen seine Aufschläge machen.“ Insgesamt schlug Lennart Zynga 16 Asse im Finale, aber das war‘s nicht alleine, was ihm den Turniersieg einbrachte. „Er hat ein grandioses Finale gespielt“, sagte der unterlegene Kontrahent Masur. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit mir“, so das Fazit des Siegers, der sich in diesem Jahr als Profi versuchen wird.

Julia Wachaczyk siegt im Endspiel gegen Katharina Holert
Bei den Damen holte sich die 18-jährige Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) den Turniertitel und auch hier hatten die topgesetzten Spielerinnen nichts mit dem Ausgang des Giersch-Wasmuth-Turniers zu tun gehabt. Die an eins gesetzte Nicola Geuer (Ratinger TC Grün-Weiß), immerhin die Nummer 21 der Deutschen Rangliste, musste unmittelbar vor Turnierbeginn verletzungsbedingt absagen und Julia Kimmelmann (RTHC Bayer Leverkusen), die Nummer zwei der Konkurrenz, scheiterte an der späteren Siegerin Julia Wachaczyk. Die 19-jährige Rheinländerin gab beim Stande von 6:1, 3:6, 1:4 auf und die ein Jahr jüngere Ostwestfälin stand im Halbfinale. Es folgte ein glatter 6:1, 6:4-Sieg gegen Syna Kayser (DTV Hannover) und die letztjährige Deutsche Jugendhallenmeisterin hatte das Finale erreicht. Hier traf die an Nummer sechs platzierte Wachaczyk auf die Hamburger Wild Card-Spielerin Katharina Holert (Club an der Alster), die zuvor gegen Catrin Levers (Blau-Weiss Halle) in der Vorschlussrunde mit 7:6, 6:3 siegreich war. Das Endspiel ging in zwei Sätzen (6:4, 6:3) zu Gunsten der blonden Julia Wachaczyk aus.

Siegerehrung beim 40. Giersch-Wasmuth-Turnier mit den Finalisten und Offiziellen (von links): Sieger Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle), Werner Arndt (Bürgermeister Stadt Marl), Siegerin Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC), Heiner Langer (Vorsitzender Tennisbezirk Ruhr-Lippe), Finalistin Katharina Holert (Der Club an der Alster Hamburg), Finalist Daniel Masur (Tennispark Versmold), Ralf Plura (Hauptsponsor Generali Versicherungen) und Turnierleiter Dr. Klaus Beher. Fotos: VfT Schwarz-Weiß Marl
 


Im vergangenen Jahr holte Christian Haupt den Titel, in diesem Jahr wurde er mit dem Maincor-Pokal geehrt

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