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2. Damen-Tennisbundesliga Nord mit Blau-Weiss Halle startet am 12. Mai

2. Damen-Tennisbundesliga Nord mit Blau-Weiss Halle startet am 12. Mai

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Am 12. Mai startet die 2. Damen-Tennisbundesliga Nord in die Saison 2013. Insgesamt ist die Besetzung der Teams im Vergleich zu den vergangenen Jahren qualitativ angestiegen. Mit Dinah Pfizenmaier (Blau-Weiss Halle) und Carina Witthöft (Der Club an der
Alster) sind gleich zwei Spielerinnen aus dem Porsche Talent Team Deutschland gemeldet.

Begegnungen des 1. Spieltags / 2. Damentennis-Bundesliga Nord:

Rochusclub Düsseldorf - Der Club an der Alster
Blau-Weiss Halle - TK BW Aachen
RTHC Bayer Leverkusen - LTTC Rot-Weiß Berlin
spielfrei: Braunschweiger THC

Mehr Informationen auf www.damen-tennisbundesliga.de.

Blau-Weiss Halle: Harmonischer Teamgeist und viel Potenzial
Im vergangenen Jahr wurde die zweigleisige 2. Bundesliga neu eingeführt und die 1. Damen gab das Ziel aus, den Klassenerhalt vorzeitig sichern zu wollen. Mit Erfolg, „denn die Saison verlief mehr als zufriedenstellend und letztendlich haben wir den zweiten Platz erreicht“, berichtet Dessi Topalova. „Und diesen Sommer möchten wir auf jeden Fall oben mitspielen“, sagt die Mannschaftsführerin weiter. Die Chancen dafür stehen relativ gut, denn die Blau-Weissen haben noch einmal Verstärkung bekommen. Allen voran die neue Spitzenspielerin Dinah Pfizenmaier. Die 22-Jährige kommt gebürtig aus Oerlinghausen bei Bielefeld, wurde 2011 Deutsche Meisterin, gehört zum Porsche Talent Team um Bundestrainerin Barbara Rittner und katapultierte sich im August 2012 in die Top 130 der Welt. Ein weiterer Neuzugang ist Catrin Levers. Gleichwohl die 21-Jährige schon in der letzten Wintersaison erfolgreich für die Haller Damen aufgeschlagen hat, spielt „die Gutgelaunte“, so Topalova, erstmals auf roter Asche für den TC Blau-Weiss Halle.

Auf den weiteren Positionen folgen bekannte Gesichter wie Marina Melnikova, die seit 2010 im Team des ostwestfälischen Zweitligisten ist. Außerdem Nina Zander, die „nette Blondine“ aus Bayern, die im vergangenen Sommer eine sehr gute Bilanz erspielt hat (7:2) und die 17 Jahre junge Barbara Haas als hoffnungsvolles Tennistalent aus Österreich. Zum Aufgebot gehören ebenso die Französin Morgane Pons, Christine Sperling und Derya Turhan. Ein Trio, das seit mehreren Jahren erfolgreich für Blau-Weiss Halle agiert und dabei auch mit ihrem unbändigen Kampfgeist überzeugt. Des Weiteren sind dabei die Jugend-Westfalenmeisterin Tanja Klee, die im letzten Winter sehr stark gespielt hat und Dessi Topalova, die dem jungen Team mit ihren Tipps und ihrer Erfahrung zur Seite steht.  

So können die Abgänge - Lisa Mätschke (zurück nach Berlin), Lesley Kerkhove (Mannschaftsspiele in Bayern) und Giulia Riepe (BTTC Bielefeld) - sicherlich kompensiert werden. Unterstützt und begleitet werden die 1. Damen von ihrem Manager Thorsten Liebich, der zugleich für die gute Laune im Kader sorgt, sowie GERRY WEBER BreakPoint-Base-Trainer Burghard Riehemann und Physiotherapeutin Birte Sagasser. „Durch den Teamgeist und die gute Harmonie in der Mannschaft ist ein spannender und erfolgreicher Saisonverlauf gewährleistet“, sagt Dessi Topalova.

In der am 12. Mai beginnenden Zweitligasaison Gruppe Nord treten sieben Mannschaften an und insgesamt ist die Besetzung dieser Teams im Vergleich zu den vergangenen Jahren qualitativ deutlich angestiegen, da zahlreiche deutsche Nachwuchsspielerinnen gemeldet sind. Folglich ist diese Liga durchaus als Sprungbrett für den nationalen Nachwuchs zu betrachten. Ein absoluter Topfavorit ist nach den Meldelisten jedoch nicht festzulegen. Besonders ausgewogen scheinen die Teams vom Blau-Weiss Halle und Der Club an der Alster Hamburg zu sein. Aber auch der Aufsteiger Braunschweiger THC hat an den ersten Positionen gut aufgerüstet und kann zudem auf die ehemalige Top-Ten-Spielerin Patty Schnyder aus der Schweiz zurückgreifen.

Die Traditionsvereine LTTC Rot-Weiß Berlin, RTHC Bayer Leverkusen und Rochusclub Düsseldorf setzen wie im Vorjahr auf ihre heimischen Spielerinnen und haben sich an der ein oder anderen Position verstärken können. Vorwiegend steht bei diesen Clubs wohl der Kampf um den Klassenerhalt an. Schwer einzuschätzen ist der Aufsteiger aus dem Mittelrhein, der TK Blau-Weiß Aachen mit seinen überwiegend belgischen Akteurinnen, die im Mittelfeld der Deutschen Rangliste zu finden sind. Letztendlich dürfen sich Spieler, Trainer und Zuschauer gleichermaßen auf eine interessante Saison freuen, die sowohl in Sachen Aufstieg als auch beim Thema Abstieg einiges zu bieten haben wird. (Text: Blau-Weiss Halle)
 

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