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DOSB fordert Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen

DOSB fordert Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen

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In einem Schreiben von DOSB-Präsident Alfons Hörmann und der Vorstandsvorsitzenden Veronika Rücker fordert die Dachorganisation des deutschen Sports Unterstützung für die 90.000 Sportvereine und -verbände mit ihren insgesamt 27 Millionen Mitgliedern. Konkret umfasst diese Forderung, die auch der WTV unterstützt, die folgenden zwei Punkte:

1. Weiten Sie die Rettungsmaßnahmen des Bundes auf SPORTDEUTSCHLAND aus!

Im organisierten Sport mit unseren Vereinen und Verbänden sind rund zwei Millionen Menschen beschäftigt. Unsere Athlet*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen und die Strukturen müssen auch von den durch die Bundesregierung vorgelegten und vom Bundestag und Bundesrat noch zu beschließenden Maßnahmen profitieren, um die Vielfalt unseres einzigartigen Sportsystems zu erhalten.

• Vereine haben neben ihrer gemeinnützigen Tätigkeit in vielen Fällen wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, auch um die häufig defizitären ideellen Bereiche zu subventionieren.

• Vereine haben bezahlte Beschäftigte. In Abhängigkeit von ihrer Vereinsgröße greifen sie auf eine unterschiedlich hohe Anzahl an Mitarbeiter*innen zurück, das können bis zu fünf, aber auch bis zu 249 hauptberuflich Beschäftigte sein.

• Vereine haben als gemeinnützige Organisationen aus steuerrechtlichen Gründen nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Rücklagen zu bilden und können dementsprechend schnell in Insolvenzgefahr geraten.

• Selbstständige sind häufig in mehreren Vereinen als Trainer*innen beschäftigt und ihnen fehlt derzeit die Existenzgrundlage.

Wir bitten alle Verantwortungsträger*innen, in den Umsetzungserlassen der Schutzschirme und Rettungspakete den organisierten, gemeinnützigen Sport mit seinen Strukturen zu berücksichtigen!

2. Legen Sie einen Notfallfonds für den Sport auf!

Der gemeinnützige, organisierte Sport in Deutschland benötigt mittelfristig einen eigenen Notfallfonds für seine Spitzenverbände, Bünde und Vereine, seine Athlet*innen sowie seine Trainer*innen, um auch weiterhin seine zentralen gesellschaftlichen Aufgaben in Deutschland wahrnehmen zu können und Spitzenleistungen zu ermöglichen.

In diesem Sinne wird der DOSB als Dachorganisation des organisierten Sports den eingeleiteten Dialog mit der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag sowie den Bundesländern intensiv fortführen. Diese Forderungen wird der DOSB mit hoher Priorität und Professionalität im Sinne von ganz SPORTDEUTSCHLAND vorantreiben und damit seiner Verantwortung als Vertreter von mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in über 90.000 Sportvereinen gerecht werden.

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