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Die 80. Westfälischen Tennismeisterschaften: Wachaczyk, Sabanin und Zielinski holen sich die Titel

Die 80. Westfälischen Tennismeisterschaften: Wachaczyk, Sabanin und Zielinski holen sich die Titel

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Dem TC Unna 02 Grün-Weiß ein Kompliment und ein Dankeschön für eine gelungene Turnierwoche auf der attraktiven Tennisanlage im Kurpark. Diese 80. Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen & Herren, 30er sowie Seniorinnen & Senioren in den Altersklassen 40 bis 70 Jahre wurden vom 27. Mai bis 2. Juni zum zweiten Mal dort ausgetragen und einmal mehr war man voll des Lobes über diese Titelkämpfe. Bei den Damen holte sich Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) erstmals den Titel, bei den Herren gab es mit Yan Sabanin (Dortmunder TK Rot-Weiß 98) ebenfalls einen neuen Sieger, während sich bei den Herren 30 Mariusz Zielinski (TC Parkhaus Wanne-Eickel/18) zum wiederholten Mal in Folge den Titel holte. Rund 330 Teilnehmer/-innen waren in der vergangenen Woche zu Gast und ein jeder konnte zufrieden sein. Natürlich waren dies in erster Linie die neuen Westfalenmeister, doch auch diejenigen, die die Anlage als Verlierer verlassen haben, fühlten sich als Sieger. Ihnen allen wurden Meisterschaftstage geboten, die mehr als nur Tennisspiele beinhalteten.

An der Siegerehrung der Damen und Herren aus Anlass der 80. Westfälischen Tennismeisterschaften beim TC Unna 02 Grün-Weiß waren am heutigen Sonntag (02. Juni) beteiligt (von links): Klaus Moßmeier (Sparkasse Unna-Kamen), Eva Muermann (Toyota Autohaus), Bürgermeister Werner Kolter (Kreisstadt Unna), Westfalenmeister Yan Sabanin (Dortmunder TK Rot-Weiss 98), Westfalenmeisterin Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) Verbands-Vizepräsident Lutz Rethfeld, Verbandspräsident Robert Hampe und Dr. Dirk Prünte (1. Vorsitzender TC Unna 02 Grün-Weiß). © pr-büro sport presse (hallewestfalen)

Alleine schon die Herrichtung der Clubanlage, mit weißen Pagodenzelten bestückt und die attraktiven Ausstellungen div. Toyota-Modelle sowie Garten- und Terrassenmöbel der Firma Hartman machten sorgten für ein Ambiente des Wohlfühlens. Unisono fanden sowohl Werner Kolter, Bürgermeister der Kreisstadt Unna, als auch Verbandspräsident Robert Hampe lobende Worte an die Adresse von Dr. Dirk Prünte, dem 1. Vorsitzenden des ausrichtenden Clubs, und seiner engagierten Crew. Demzufolge waren dies auch keine Phrasen, als im Rahmen der Siegerehrung am heutigen Sonntag von den besten Meisterschaftstagen gesprochen wurde. Und es ist durchaus möglich, dass im kommenden Jahr erneute der Verband mit seinen Meisterschaften dort zu Gast sein wird, was von allen Beteiligten und der stattlichen Zuschauerkulisse von den Tribünenplätzen mit starkem Beifall begrüßt wurde.

Unter dem Strich konnte sich der Tennissport sehen lassen, auch wenn Westfalens sportliche Aushängeschilder Dinah Pfizenmaier und Jan-Lennard Struff (beide Blau-Weiss Halle) auf Grund der French Open nicht dabei sein konnten und die Titelverteidiger bein den Damen und Herren, Taya Morderger (TC Kamen-Methler) und Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) nicht in die Titelvergabe eingreifen konnten. Stattdessen kamen diesmal Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) und der Außenseiter Yan Sabanin (Dortmunder TK Rot-Weiss 98) zu Titelehren.

Die übrigen Westfalenmeister 2013 - Damen: Natalja Harina-Beckmann (Damen 40/TC Herford); Karin Gaudigs (Damen 50/Blau-Weis Castrop); Birgit Bielinski (Damen 55/Grün-Weiß Silschede); Gabriele Scholterer (Dortmunder TC Gartenstadt).

Siegerehrung der Westfalenmeisterinnen der 80. Westfälischen Tennismeisterschaften beim TC Unna 02 Grün-Weiß am heutigen Sonntag (von links): Birgit Bielinski (Damen 50/Grün-Weiß Silschede), Julia Wachaczyk (Damen/Bielefelder TTC), Bürgermeister Werner Kolter (Kreisstadt Unna), Natalja Harina-Beckmann (Damen 40/TC Herford), Gabriele Scholterer (Damen 60/Dortmunder TC Gartenstadt), Klaus Moßmeier (Sparkasse Unna-Kamen) und Karin Gaudigs (Damen 50/Blau-Weiß Castrop). © pr-büro sport presse (hallewestfalen)

Die übrigen Westfalenmeister 2013 - Herren: Mariusz Zielinski (Herren 30/TC Parkhaus Wanne-Eickel); Henrik Müller-Frerich (Harren 40/TG Westfalia Dortmund); Thomas Wortelmann (Herren 45/Dortmunder TK Rot-Weiß 98); Tomasz Ulatowski (Herren 50/TG Westfalia Dortmund); Thomas Köhle (Herren 55/Bielefelder TTC); Peter Faber (Herren 60/TG Gahmen); Klaus Schneider (Herren 65/TC Brackwede) und Rudolf Perplies (Herren 70/TV Espelkamp-Mittwald).

Siegerehrung der Westfalenmeister der 80. Westfälischen Tennismeisterschaften beim TC Unna 02 Grün-Weiß am heutigen Sonntag (von links): Verbands-Vizepräsident Lutz Rethfeld, Mariusz Zielinski (Herren 30/TC Parkhaus Wanne-Eickel), Yan Sabanin (Herren/Dortmunder TK Rot-Weiß 98), Thomas Wortelmann (Herren 45/Dortmunder TK Rot-Weiß 98), Thomas Köhle (Herren 55/Bielefelder TTC), Klaus Schneider (Herren 65/TC Brackwede), Tomasz Ulatowski (Herren 50/TG Westfalia Dortmund), Peter Faber (Herren 60/TG Gahmen), Rudolf Perplies (Herren 70/TV Espelkamp-Mittwald), Verbandspräsident Robert Hampe, Dr. Dirk Prünte (1. Vorsitzender TC Unna 02 Grün-Weiß) und Henrik Müller –Frerich (Herren 40/TG Westfalia Dortmund). © pr-büro sport presse (hallewestfalen)

Damen: Sabay unterliegt Wachaczyk im Endspiel, topgesetzte König war bereits im Viertelfinale gescheitert
„Das Abitur habe ich so gut wie in der Tasche“, so die neue Westfalenmeisterin Julia Wachacyk (Bielefelder TTC) bei der Siegerehrung und zeigt somit ihren Weg auf: „Danach beginnt nämlich meine Profikarriere und ich kann mich dann gänzlich auf das Tennis konzentrieren.“ Eine konzentrierte Leistung bot die 19-Jährige bereits im Finale gegen Ria Sabay (Union Münster) und mit einem überzeugenden 6:4, 6:4-Finalsieg holte sie sich ihre erste Westfalenmeisterschaft bei den Damen. Die an Nummer zwei der Setzliste platzierte neue Titelträgerin war es auch, die im Halbfinale die 15-jährige Titelverteidigerin Taya Morderger, die zuvor in einer Finalneuauflage des Vorjahres in drei Sätzen Manon Kruse (Union Münster) erneut bezwingen konnte, nach einem packenden Duell mit 4:6, 7:5, 6:4 aus der Konkurrenz hat spielen können. Finalistin Sabey stoppte dagegen in der Vorschlussrunde Maren Sundermeier (TC Rödinghausen) in zwei Sätzen. Der Ostwestfälin war es überraschenderweise gelungen, die topgesetzte Franziska König (TSV Westfalia Westerkappeln) im Viertelfinale in drei Sätzen (5:7, 6:0, 6:1) zu besiegen.

Damen 40: Lokalmatadorin Brocke im Finale chancenlos gegen Seriensiegerin Harina-Beckmann
An der besten Westfälin in dieser Altersklasse kommt keine vorbei. Die Damen 40-Seriensiegerin Natalja Harina-Beckmann (TC Herford) holte sich erneut die Meisterschaft und Lokalmatadorin Nicole Brocke (TC Unna 02 Grün-Weiß) war sozusagen chancenlos. Mit einem finalen 6:0, 6:1-Erfolg wurde die Herforderin abermals Westfalenmeisterin, die im Halbfinale gegen Petra Richter (TV Altlünen) schon alle Register ihres Könnens ziehen musste. Am Ende gab es aber auch hier einen 6:2, 7:5-Sieg. Finalistin Brocke hatte dagegen in der Runde der letzten Vier bei ihrem 6:4, 6:0-Sieg gegen Maike Sybrecht (TSG Hamm) leichtes Spiel. Doch zu mehr reichte es nicht für die "Hausherrin".

Damen 50: Gaudigs verteidigt ihren Titel gegen Arens-Kardell
Für die Nummer eins der Setzliste, Gisela Wittkampf (TC Siegen), war bei den Damen 50 in der Vorschlussrunde das Aus gekommen. Bettina Arens-Kardell (TC Lössel-Roden) siegte mit 6:1, 6:4 und zog ins Finale ein. Hier traf sie auf die an zwei gesetzte Karin Gaudigs (TC Blau-Weiß Castrop 06), die im Halbfinale mit 6:1, 7:5 gegen ihre Doppelpartnerin Gabi Schneider (TC Hohenstein Witten) erfolgreich war. Das Finale war dann auch mit 6:3, 6:3 eine klare Angelegenheit für die Damen 30-Westfalenliga-Spielerin Gaudigs, die somit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

Damen 55: Topgesetzte Bielinski gewinnt gegen an zwei gesetzte Meures im Finale
Das topgesetzte Damen 55-Quartett bestimmte die Szenerie und stand im Halbfinale: Birgit Bielinski (Grün-Weiß Silschede) zog mit einem 6:2, 6:3-Sieg gegen Barbara Deska (TC Rotthausen) als Erste ins Endspiel ein und Claudia Meures (Rot-Weiß Bochum-Werne) gewann ihre Vorschlussrundenpartie mit 7:6, 6:2 gegen Dagmar Frank-Schmidt (TC Bochum-Süd). Demzufolge bestritten die beiden Erstplatzierten das Finale, wobei die Favoriten Bielinski schon einiges tun musste, um ihre Kontrahentin in Schach halten zu können. Letztlich kam dann doch ein überzeigender 6:2, 7:6-Sieg dabei heraus und der Lohn war die Westfalenmeisterschaft.

Damen 60: Scholterer bezwingt Vodicka im Endspiel, Gorski und Stegnjajic scheitern im Halbfinale
Bei den Damen 60 musste die topgesetzte Jutta Gorski (TC Mauritz) in ihrem Viertelfinale gegen Ulrike Hübner (Hagener TC Blau-Gold) zwar kämpfen, setzte sich am Ende aber doch mit 2:6, 6:2, 7:6 durch. Im Halbfinale gegen Gabriele Scholterer (Dortmunder TC Gartenstadt) reichten die Kräfte dann nicht mehr aus: Gorski gab beim Stand von 2:6, 0:2 auf. Das zweite Halbfinale zwischen der an zwei gesetzten Inge Stegnjajic (TSV Oerlinghausen) und der Nummer drei, Blanka Vodicka (TC Kirchhörde) war heiß umkämpft und letztlich setzte sich Vodicka mit 6:4, 4:6, 6:4 durch. Im Finale hatte die Kirchhörderin allerdings nichts mehr hinzuzusetzen und Gabriele Scholterer spielte sich mit einem 6:0, 6:4-Erfolg zum Titelgewinn.

Herren: Yan Sabanin bezwingt Zynga, Netuschil und auch Masur im Finale
Den in Marl beheimatete Yan Sabanin (Dortmunder TK Rot-Weiss 98) hatte niemand auf der Rechnung. Zumal der aus Russland stammende 23-Jährige den meisten auch recht unbekannt war. Zwar hat er punktuell hier und da mal gewonnen, doch zum Favoritenkreis wurde er nicht gezählt. Eher schon der topgesetzte Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle), der zu Jahresbeginn bereits das 40. Giersch-Wasmuth-Turnier in Marl gewinnen konnte, doch der stand bei seiner 3:6, 4:6-Niederlage gegen den DTK-Akteur im Viertelfinale auf verlorenem Posten. Dass dieser Sieg keine Eintagsfliege war, bewies er anschließend im Halbfinale gegen den an drei gesetzten Marvin Netuschil (TC Iserlohn/52), den er mit 2:6, 6:1, 6:2 besiegen konnte. Nun trug der westfälische Kaderspieler Daniel Masur (Tennispark Versmold Versmold) die Verbandshoffnungen, der sich im Halbfinale locker mit 6:1, 6:1 gegen Kim Möllers (Dorstener TC) behaupten konnte.

Der Dorstener hatte zuvor Titelverteidiger Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) in drei Sätzen ausgeschaltet. Die Favoritenrolle lag im Endspiel bei Masur, doch der fand an diesem Sonntag keine Einstellung zu seinem Match und Gegner. Yan Sabanin glänzte mit starkem Aufschlagspiel und druckvollen Grundlinienschlägen und erteilte an diesem Tag dem angehenden Profi Masur eine regelrechte Lehrstunde. Mit einem lautstarkem >Jaaaaaaaaaaaaaaaaa< beendete Sabanin das ungleiche Duell und der überzeugende 6:0, 6:2-Sieg bedeutete für ihn den ersten Titelgewinn. Der neue Westfalenmeister sieht sich auch auf einem guten Weg: „Mit dieser Leistung hoffe ich, dass ich eine Profikarriere starten kann. Wenn ich nächstes Jahr nicht in Unna bin, dann spiele ich die French Open.“

Herren 30: Seriensieger Mariusz Zielinski bezwingt Janosch Blaha im Endspiel, Dortmunder muss aufgeben
Mariusz Zielinski (TC Parkhaus Wanne-Eickel) ist bei den Herren 30 das sportliche Maß der Dinge und ihm glückte erneut der Titelgewinn. In diesem Jahr schien die Konkurrenz allerdings besser gerüstet zu sein, denn bereits im Achtelfinale gelang es seinem Vereinskollegen Frank Ehlert, ihm einen Satz abzunehmen. Auch sein an vier gesetzter Teamkollegen Michael Hörsch leistete im Halbfinale (6:7, 6:3, 6:3) erhebliche Gegenwehr, doch den Finaleinzug des Herren30-Bundesligaspielers konnte keiner verhindern. In diesem traf er auf Janosch Blaha (TG Westfalia Dortmund), nachdem der im Dortmunder Städteduell den an Nummer zwei gesetzte Marc Senkbeil (DTK 98) mit 6:3, 6:4 bezwungen hatte. Das Finale hielt dann auch das, was man von beiden Kontrahenten erwarten konnte.

Der wieselflinke Zielinski holte sich den ersten Satz, doch der hünenhafte Blaha glich aus. Diese beiden Sätze hatten bei sommerlichen Temperaturen Kraft gekostet, am meisten dem Westfalia-Akteur. So war es irgendwann nicht verwunderlich, dass der von Krämpfen geplagte Janosch Blaha beim Stande von 6:2, 4:6, 4:1 für den Parkhäuser aufgeben musste.

Herren 40: Müller-Frerich gewinnt mehr als souverän
Der an vier gesetzte Mark Nienhaus (TC Buer SWG) musste bei den Herren 40 gleich zum Auftakt die Segel streichen, er unterlag Ulf Rass (TC Kirchhörde) mit 4:6, 1:6. Dagegen gab sich das Favoritentrio Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund), Markus Seidl (Gelsenkirchener TK) und Michael Parzy (TC Parkhaus Wanne-Eickel) keine Blöße und zog souverän ins Halbfinale ein. Im Halbfinale war Müller-Frerich mehr als eine Nummer zu stark für seinen Gegner Karsten Jockenhöfer (TG Buer) und verpasste ihm die gefürchtete Brille. Im Endspiel traf er auf die Nummer drei der Setzliste, Michael Parzy, der sich mit 6:3, 6:4 gegen Markus Seidl durchgesetzt hatte. Aber auch dieses Duell dominierte Müller-Frerich mit seinem deutlichen Zweisatzsieg (6:1,6:3) kam er einmal mehr zum verdienten Turniersieg auf der roten Asche im Unnaer Kurpark.

Herren 45: Wortelmann lässt auch gegen von Bohlen im Finale nichts anbrennen
Einen überzeugenden >Start-Ziel-Sieg< legte Thomas Wortelmann (Dortmunder TK Rot-Weiß 98) bei den Herren 45 hin. Der topgesetzte DTK-Spieler hat auf seinem Weg zum Titelgewinn keinen Satz verloren geben müssen und sich dabei locker ins Finale gespielt. Auch im Halbfinale gegen Detlef Roth (TuS 59 Hamm) konnte er beim mühelosen 6:4, 6:0 seine Kräfte fürs Endspiel schonen. Sein Kontrahent Marcus von Bohlen (Blau-Weiß Werne) stand dagegen um einiges länger auf dem Platz. Allein im Halbfinale gegen den Verbands-Vizepräsidenten Lutz Rethfeld (THC Münster) musste er bis an seine Leistungsgrenze gehen, um am Ende mit 4:6, 7:5, 7:6 den Platz als Sieger verlassen zu können. Während von Bohlen somit erheblich Kräfte hat lassen müssen, zeigte Wortelmann im Endspiel sein Können. Das finale 6:2, 6:4-Ergebnis spricht für den Dortmunder, der demzufolge Westfalenmeister wurde.

Herren 50: Ulatowski holt sich gegen Piepenstock den nächsten Titel
In der Herren 50-Konkurrenz standen sich der an vier gesetzte Tomasz Ulatowski (TG Westfalia Dortmund), der bereits im April den Frühlingscup in Hörstel gewinnen konnte, und der an sechs gesetzte Michael Piepenstock (Hagener TC Blau-Gold) im Endspiel gegenüber. Zuvor hatte Ulatowski den topgesetzten Stephan Brauckmann (TC Rot-Weiß Stiepel) mit 6:2, 6:1 augeschaltet und im zweiten Halbfinale siegte der Hagener Piepenstock mit 6:0, 6:3 gegen Wolfram Cremer (TC Rechen Bochum). So sehr sich Piepenstock auch mühte, Tomasz Ulatowski war einfach in seiner Spielanlage zu routiniert und holte sich mit 6:4, 6:3 einen weiteren Turniertitel.

Herren 55: Behrendt muss im Endspiel gegen Köhle aufgeben, Bückmann scheitert früh
Sieht man einmal von dem früh gescheiterten und an Nummer drei gesetzte Dieter Bückmann (TC Mauritz) ab, lief ansonsten bei den gesetzten Akteuren der Herren 55-Konkurrenz alles nach Plan. Der topgesetzte Ralf Behrendt (Rot-Weiß Stiepel) bezwang im Halbfinale die Nummer fünf der Setzliste, Dieter Heitmann (TTC Verl) mit 6:2, 7:5, im zweiten Halbfinale traf die Nummer zwei, Jürgen Ackermann (TC Mauritz) auf die Nummer sieben, Thomas Köhle (Bielefelder TTC).

Hier  setzte sich Köhle mit 6:0, 2:6, 6:4 durch, der auch im Endspiel gegen den mehrfachen Westfalenmeister Behrend dagegen hielt. Keiner der beiden Finalisten konnte sich entscheidend absetzen, sondern fighteten verbissen jeden Ballwechsel aus. Die Folge waren erneut drei Sätze. Den ersten gewann Köhle, doch Behrendt schaffte den Ausgleich. Letztlich gratulierte der Bochumer vorzeitig beim Stande von 6:2, 2:6, 5:4 dem Bielefelder zum Titelgewinn.

Herren 60: von Salis und Faber souverän im Endspiel - Faber gewinnt kampflos
Der topgesetzte Eckart von Salis (TC Mauritz) und die Nummer drei, Peter Faber (TG Gahmen) haben sich souverän bei den Herren 60 durch den Wettbewerb gespielt. In der Vorschlussrunde siegte von Salis gegen Werner Daßler (Schwarz-Gelb Hagen) mit 6:4, 6:4 und Faber bezwang Dieter Pries (TC Hiddenhausen) mit 7:5, 6:3. Doch das Endspiel kam nicht zustande, denn der Münsteraner musste beruflich nach Südamerika und so kam Peter Faber ohne finales Match zu Meisterehren.

Herren 65: Keine Überraschungen: Olinger unterliegt Schneider im Endspiel
Vom ersten bis zum letzten Ballwechsel verlief die Herren 65-Konkurrenz ohne Überraschungen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die ersten beiden gesetzten Spieler auch ins Finale eingezogen waren. Im Halbfinale besiegte der topgesetzte Volker Olinger (TTC Verl) Hans-Dieter Hoffmann (TC Menden) mit 6:3, 7:5 und Klaus Schneider (TC Brackwede) behielt gegen Michael Reiner (TC Destel) mit 6:2, 6:2 die Oberhand. Ausgeglichener verlief dagegen das Finale, denn zunächst gewann der Verler den ersten Satz mit 6:3. Mit diesem Resultat glich dann Schneider aus, so dass der Match Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Den gewann Schneider mit 10:3 und wurde zum wiederholten Male Westfalenmeister.

Herren 70: Perplies entscheidet Dauerbrenner gegen Leue für sich
Hans-Hermann Leue und Rudolf Perplies (beide TV Espelkamp-Mittwald) lautete in den vergangenen Jahren häufig die Endspielpaarung bei den Herren 70 und auch diesmal war es wieder so. Beide waren souverän ins Endspiel eingezogen. Leue gewann im Halbfinale mit 6:4, 6:2 gegen Franz Stüer (Blau-Weiß Werne), Perplies siegte mit 6:4, 7:6 gegen Wolf-Joachim Grüne (Hagener TC Blau-Gold), so dass dem Dauerbrenner nichts mehr im Wege stand. Am Ende dieser finalen Paarung siegte in diesem clubinternen Duell diesmal Perplies in zwei Sätzen mit 7:5, 6:3.


Alle Sieger und Offizielle bei der Siegerehrung © pr-büro sport presse (hallewestfalen)

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Im Vorfeld der 80. Westfälischen Tennismeisterschaften hat der ausrichtende Tennisclub Unna 02 "Grün-Weiß" am Freitag zwei Schulklassender Grundschule am Friedrichsborn zum "Schnuppertennis" eingeladen.


Klassen 1a und 3b der Grundschule am Friedrichsborn in Unna. (hintere Reihe, von links: Lehrerinnen Larissa Bromberg und Daniela Gregel, 7. v. l. Matthias Krähling, Sparkasse UnnaKamen)

Nach dem Training gab es für alle Kinder eine Stärkung von Nadine Schoeler und einen Tennisball als Erinnerung.



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