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Westfalenmeister der Senioren stehen fest!

Westfalenmeister der Senioren stehen fest!

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Die 35. Westfälischen Tennis-Hallen-Meisterschaften, die insgesamt 14 Tage andauerten und mit insgesamt 16 Wettbewerben eine noch nie dagewesene Turniergröße aufzuweisen hatte, sind am gestrigen Sonntag (26. Januar) zu Ende gegangen. Während in der ersten Woche die Damen- und Herren- sowie Herren 30-Wettbewerbe in der Sport Alm des TC Blau-Weiss Werne zur Austragung kamen, standen in der vergangenen Woche die Konkurrenzen bei den Seniorinnen in den Altersklassen 40 bis 60 Jahre sowie die bei den Senioren in den Altersklassen 40 bis 80 Jahre an. Rund 200 Teilnehmer bewarben sich um die begehrten 13 Titel eines Westfälischen Hallen-Meisters und vor allem in den jüngeren Wettbewerben Herren 40 bis 55 wurde allerbester Tennissport geboten.

„Mit dem sportlichen Niveau bin ich sehr zufrieden“, so Verbandspräsident Robert Hampe (Hamm) bei der Siegerehrung, „und auch mit dem Austagungsort. Ich könnte mir vorstellen, dass wir in einem Jahr wieder hier sind.“ Dies vernahm mit großer Freude auch Jörg Bretschneider, 1. Vorsitzender des TC Blau-Weiss Werne, doch Hampe sprach eine Terminverschiebung an: „Wie müssen im Verband einmal überlegen, ob wir nicht einen anderen Termin finden. Ziel muss es sein, dass die Besten des Verbandes auch an unseren Meisterschaften teilnehmen.“ Dies scheint für den TC Blau-Weiss Werne, der bereits zum 14 Mal Ausrichter der Verbandsmeisterschaften war, kein Problem zu sein wie Bretschneider meinte: „Wenn der Verband uns das Angebot macht, die Meisterschaften erneut auszureichten, so sind wir bereit. Uns machen die Turniertage viel Spaß und Freude.“
Dies scheint auch für die politische Spitze der Stadt Werne so zu sein. Nach dem in der ersten Woche Bürgermeister Lothar Christ die Siegerehrung vorgenommen hatte, übernahm dies diesmal seine Stellvertreterin Jutta Rogalla-Oesterschulze: „Wir können stolz auch den TC Blau-Weiss Werne sein, denn eine derartige Großveranstaltung nur mit ehrenamtlichen Engagement durchzuführen, verdient Respekt und zeugt von einem intaktem Vereinsleben.“ Nach all den positiven Wortbeiträgen der Ehrengäste gab es Pokale, Schecks, Blumen und Sekt für die aktuellen Westfälischen Tennis-Hallenmeister 2014.

Die WTV-Hallen-Meister im Einzelnen bei den Damen: Maike Sybrecht (Damen 40/TSG Hamm); Karin Gaudigs (Damen 50/Blau-Weiß Castrop); Gabi Schneider (Damen 55/TC Hohenstein Witten) und Gabriele Scholterer (Damen 60/Dortmunder TC Gartenstadt).

Die WTV-Hallen-Meister im Einzelnen bei den Herren: Henrik Müller-Frerich (Herren 40/TG Westfalia Dortmund); Hendrik Boettcher (Herren 45/Bünder TC); Lutz Rethfeld (Herren 50/THC Münster); Ralf Behrendt (Herren 55/Rot-Weiß Stiepel-Bochum); Dieter Düwel (Herren 60/Blau-Weiß Castrop); Volker Olinger (Herren 65/TTC Verl); Rudolf Perplies (Herren 70/TC Espelkamp-Mittwald); Dieter Hamm (Herren 75/TC Herford) und Joachim Fechler (Herren 80/Rot-Weiß Lage).

Damen 40-Konkurrenz
Im vergangenen Jahr war für Maike Sybrecht bereits im Halbfinale Endstadion ihres Dabeisein gewesen, in diesem Jahr machte sie es - in Abwesenheit der Titelverteidigerin Natalja Harina Beckmann (TC Herford) - besser. Sie besiegte unter anderem die topgesetzte Anke Manshausen (Rot-Weiß Stiepel-Bochum) in zwei Sätzen und traf im Endspiel auf Katja Lutz (ATV Dorstfeld). Die Dortmunderin war an Nummer zwei gesetzt, gewann im Halbfinale gegen Petra Richter (TV Altlünen) in drei Sätzen, war dann aber der Hammenserin glatt mit 1:6, 3:6 unterlegen.

Damen 50-Konkurrenz
Das Maß der Dinge in dieser Altersklasse ist zweifelsohne Karin Gaudigs vom TC Blau-Weiß Castrop. Die Titelverteidigerin spielt einen recht schnellen Ball und ist damit ihrer Konkurrenz auch überlegen. So gab es im Finale einen 6:1, 6:1-Sieg gegen Heidi Stephan (Recklinghäuser TG), die im vergangenen Jahr bereits im Halbfinale gescheitert war.

Damen 55-Konkurrenz
Das Aus für Titelverteidigerin Birgit Bielinski (TC Menden) kam bereits im ersten Spiel gegen Uta Kaiser (TC Unna 02 Grün-Weiß), doch auch für die sie war anschließend Schluss: Dreisatzniederlage gegen die letztjährige Damen 50-Finalistin Sabine Block (VfT Schwarz-Weiß Marl), die somit im Finale stand. Doch auch in der 55-Klasse gab es keinen Titelgewinn für die Spielerin aus dem Vest, denn die ungesetzte Gabi Schneider (TC Hohenstein Witten) holte sich mit einem finalen 6:4, 6:2-Erfolg die Meisterschaft.

Damen 60-Konkurrenz
Für die beiden Topgesetzten in diesen Wettbewerb reichte es nicht zur Meisterschaft. Während die an Nummer zwei platzierte Inge Lütsch-Becker (TC Altschermbeck) bereits eine Erstrundenniederlage hinnehmen musste, konnte sich Jutta Gorski (TC St. Mauritz Münster), Nummer eins der Setzliste, immerhin bis ins Finale vorspielen. Sie leistete dann auch im Endspiel Gabriele Scholterer (Dortmunder TC Gartenstadt) Paroli, doch die spannende Auseinandersetzung entschied letztlich mit einem knappen Zweisatzsieg (7:6, 7:5) die Dortmunderin für sich.

Bei den 35. Westfälischen Tennis Hallenmeisterschaften in Werne wurden am gestrigen Sonntag (26. Januar) Westfalenmeisterinnen 2014 (von links): Gabi Schneider (Damen 55/TC Hohenstein Witten), Karin Gaudigs (Damen 50/Blau-Weiß Castrop), Gabriele Scholterer (Damen 60/Dortmunder TC Gartenstadt) und Maike Sybrecht (Damen 40/TSG Hamm). pr-büro sport presse (hallewestfalen)

Herren 40-Konkurrenz
Die Nummer eins der Setzliste, Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund), konnte niemand der Kontrahenten vom Weg zur Meisterschaft abbringen. Ohne Satzverlust ging der westfälische Auswahlspieler durch den Wettbewerb und nach seinem Zweisatzsieg im Halbfinale gegen Kai Hoffmann (Grün-Weiß Mesum) traf er im finalen Duell auf den ungesetzten Nico Landsknecht (DJK VfL Billerbeck). Der hatte unter anderem in der Vorschlussrunde Mark Nienhaus (TC Buer SWG Gelsenkirchen) ausschalten können, der wiederum im ersten Spiel den Titelverteidiger Jens Stephan Kemke (TG Westfalia Dortmund) in drei Sätzen eliminieren konnte. Der ganz große Wurf glückte Landsknecht dann allerdings doch nicht, denn Müller-Frerich gewann das Duell gegen den Überraschungsfinalisten mit 6:3, 6:4.

Herren 45-Konkurrenz
Mit seinem brachialen Aufschlag bestimmte Titelverteidiger Hendrik Boettcher (Bünder TC) den Wettbewerb bei den Herren 45 und so mancher der zuschauenden Experten waren der Ansicht, seine Aufschläge hätten eine Geschwindigkeit von rund 200 km/h. Mangels Messgerät war das aber nicht zu überprüfen, gleichwohl kommen die Tennisbälle mit derart großer Wucht auf der gegenüberliegenden Seite an, dass ein Jeder seine Probleme damit hat. Demzufolge spielte sich der Vorjahressieger wieder einmal bis ins Finale, besiegte zuvor in der Runde der letzten Vier seinen Teamkollegen Thorsten Fraaß in zwei Sätzen, und traf nun auf Andreas Hoffmann vom Ruderverein Rauxel. Der Finalist hatte unter anderem den Lokalmatador Marcus von Bohlen (Blau-Weiss Werne) in drei Sätzen und in der Vorschlussrunde den an zwei gesetzten Ralph Sonderhüsken (TuS 59 Hamm) in zwei Sätzen ausgeschaltet. Hoffmann präsentierte sich auch im Finale von seiner besten spielerischen Seite. Doch wenn es für Boettcher eng wurde, rettete er sich mit seinem Service. So beendete der Bünder auch mit seinem Ass ein sehenswertes Duell und mit einem 6:4, 7:6-Erfolg war für ihn die Titelverteidigung geglückt.

Herren 50-Konkurrenz
Im vergangenen Jahr stand Lutz Rethfeld (THC Münster) bei den Herren 45 im Finale, in diesem Jahr trat er bei den Herren 50 an. Gesetzt an Nummer vier, die Topposition hatte Bernd Richardt (TC Geithe) inne, der sich im letzten Jahr im Halbfinale geschlagen geben musste. Die Dinge wiederholen sich des Öfteren, so auch in diesem Jahr. Richardt unterlag in der Runde der letzten Vier dem Verbands-Vizepräsidenten Rethfeld in zwei Sätzen. Demzufolge stand der Münsterander gleich bei seinem Debüt in dieser Altersklasse im Endspiel und traf auf den an Nummer zwei gesetzten Titelverteidiger Torsten Lubeseder vom TTC Verl. Der Ostwestfale präsentierte sich in guter spielerischer Verfassung, warf in der Runde der letzten Vier die Nummer drei der Setzliste, Stephan Brauckmann (TC Rot-Weiß Stiepel-Bochum), in zwei Sätzen aus dem Turnier und machte auch Rethfeld das Leben schwer. Die Partie war letztlich ausgeglichen bis zum letzten Ballwechsel, das nötige Quäntchen Glück hatte letztlich Lutz Rethfeld, der seinen unzähligen westfälischen Titelgewinnen eine weitere Meisterschaft mit einem 6:4, 6:4-Erfolg hinzufügen konnte.

Herren 55-Konkurrenz
Hans Otto Drucks (TG Friederika Bochum) ging als Nummer eins der Setzliste in das Turnier, doch bevor dieses so richtig Tempo aufgenommen hatte, war der gebürtige Dortmunder schon wieder daheim. Auftaktniederlage in drei Sätzen gegen Peter-Vincent Schulz (TC St. Mauritz), der dann im Halbfinale dem ungesetzten Dieter Heitmann (TTC Verl) glatt in zwei Sätzen unterlag. Heitmann war es auch, der bereits eine Runde zuvor Titelverteidiger Dieter Bückmann (TC St. Mauritz Münster) in drei Sätzen das Vorhaben Titelverteidigung zu Nichte machte. Keine spielerische Blöße zweigte der an Nummer zwei der Setzliste platzierte Ralf Behrendt (TC Rot-Weiß Stiepel-Bochum), der bis zum Halbfinale lediglich fünf Spiele abgeben musste. Auch Volker Brinkhoff (Blau-Weiß Castrop), Nummer vier der Setzliste, fand keine spielerischen Mittel, um den Bochumer am Finaleinzug zu hindern. Der glatte Zweisatzsieg brachte ihn ins Endspiel und dies konnte Heitmann ausgeglichen gestalten. Er hatte fast die Hand am Pokal, doch im Champions-Tiebreak konnte Behrendt die spannende Auseinandersetzung mit einem 6:3, 4:6, 10:7-Erfolg zu seinen Gunsten drehen.

Herren 60-Konkurrenz
Im vergangenen Jahr blieb der diesmal an Nummer zwei gesetzte Dieter Düwel (Blau-Weiß Castrop) bereits in der zweite Runde hängen, doch in 2014 glückte ihm der große Wurf. Souverän spielte er sich durch den Wettbewerb und seine drei glatten Zweisatzsiege bestätigten seine Favoritenrolle und als dann auch Rainer Sommer (TC Siegen) im Halbfinale die spielerische Überlegenheit anerkennen musste, war das Finale erreicht. Peter Faber, in 2013 auch bereits in der zweiten Runde ausgeschieden, zeigte eine ebenso glänzende Leistung, so dass der topgesetzte Akteur der TG Gahmen einen ebenso überzeugenden Finaleinzug absolvierte. Im Halbfinale wurde Thomas Profazi (TC Nordwalde) in zwei Sätzen besiegt und das Duell Faber gegen Düwel war eine interessante Auseinandersetzung. Allgemein tippte man auf die Nummer eins als Sieger dieser Paarung, doch der Castroper hielt dagegen. Auch als er den ersten Satz verloren geben musste, war nichts entschieden. Das Match war spannend und ausgeglichen bis in den Champions-Tiebreak. Der musste nach Satzausgleich die Entscheidung der Titelvergabe bringen und das bessere Ende hatte nach seinem 4:6, 7:6, 10:8-Sieg mit seiner ersten westfälischen Meisterschaften Dieter Düwel in den Händen.

Herren 65-Konkurrenz
Einen Start-Ziel-Sieg absolvierte Volker Olinger (TTC Verl) in seiner Altersklasse. Der Ostwestfale war an Nummer eins gesetzt und bestätigte letztlich mit dem Gewinn der Westfälischen Hallenmeisterschaft 2014 auch diese Position. Zwar hatte Olinger stets zu kämpfen, doch diese Qualität brachte ihn weiter: So bei seinem Dreisatzsieg in der zweiten Runde gegen Norbert Welschoff (Flora Dortmund) und im Halbfinale gegen Heiner Eymer (Grün-Weiß Lippstadt). Dass der letztjährige Vizemeister Olinger nicht auf den Serienmeister und Titelverteidiger Klaus Schneider (TC Brackwede) traf, verhinderte Klaus Wehrenberg vom TC Havixbeck. Die Nummer drei der Setzliste präsentierte sich in bester spielerischer Verfassung und schaltete unter anderem im Halbfinale den Bielefelder Schneider mit 6:3, 6:3 aus. Zwei gleich spielstarke Finalisten standen sich im letzten Match ihrer Altersklasse gegenüber und am Ende gab es einen 2:6, 7:5, 10:6-Sieg für den ein Jahr älteren Verler, der verbunden mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft ist.

Herren 70-Konkurrenz
Ein finales Duell, dass immer wieder zustande kommt: Hans-Hermann Leue vs. Rudolf Perplies. Beide Senioren spielen für den TV Espelkamp-Mittwald und beide belegen in diesem Jahr auch wieder in ihrer Konkurrenz die ersten beiden Setzlistenpositionen. Im vergangenen Jahr gewann Leue die Meisterschaft, in diesem Jahr war dann Perplies mit einem 7:5, 6:4-Erfolg mal wieder der Turniersieger, der in der Vorschlussrunde in zwei Sätzen über Michael Jahn (ESV Schwarz-Weiß Münster) siegreich war. Der entthronte Westfalenmeister hatte in der Runde der letzten Vier Ulrich Viefhaus (Grün-Weiß Frohlinde) ebenfalls in zwei Sätzen besiegen können.

Herren 75-Konkurrenz
Für den Titelverteidiger Folker Seemann (TV Espelkamp-Mittwald) war das Turnier im Halbfinale beendet. Horst Bunge (TC Kamen-Methler) gewann überraschend in drei Sätzen gegen den ambitionierten Auswahlspieler des Deutschen Tennis Bundes. Das Duell hat Kraft gekostet, was sich im Finale gegen Dieter Hamm (TC Herford) bemerkbar machte. Der Ostwestfale hatte zudem ein Spiel weniger zu bestreiten gehabt und im Endspiel hatte er keine allzu großen Mühen. Mit 6:1, 6:0 holte sich Hamm die Westfalenmeisterschaft 2014.

Herren 80-Konkurrenz
Erstmals wurde diese Altersklasse ausgetragen und Günter Bargel (TC Berghofen) war mit seinen 84 Jahren auch zugleich der älteste Teilnehmer bei den diesjährigen Westfälischen Hallen-Tennismeisterschaften und landete auf einem dritten Platz. Vier Herren hatten sich für die Konkurrenz gemeldet und am Ende der Auseinandersetzungen >Jeder gegen Jeden< war Joachim Fechler (TC Rot-Weiß Lage) mit drei Siegen Westfalenmeister vor dem Zweitplazierten Siegfried Lambert (ESV Schwarz-Weiß Münster). Auf Rang vier kam Dieter Denecke, ebenfalls vom TC Rot-Weiß Lage.

Die Titel eines Westfälischen Tennis-Hallenmeister 2014 gewannen in Werne wurden am gestrigen Sonntag (26. Januar) (von links): Lutz Rethfeld (Herren 50/THC Münster), Ralf Behrendt (Herren 55/Rot-Weiß Stiepel-Bochum), Jochachim Fechler (Herren 80/Rot-Weiß Lage), Dieter Düwel (Herren 60/Blau-Weiß Castrop), Dieter Hamm (Herren 75/TC Herford), Rudolf Perplies (Herren 70/TV Espelkamp-Mittwald), Volker Olinger (Herren 65/TTC Verl), Hendrik Böttcher (Herren 45/Bünder TC) und Henrik Müller-Frerich (Herren 40/TG Westfalia Dortmund). © pr-büro sport presse (hallewestfalen)

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