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WTV-Konditionstrainer Alexander Ulbricht erhält DTB-Nachwuchsforscherpreis

WTV-Konditionstrainer Alexander Ulbricht erhält DTB-Nachwuchsforscherpreis

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WTV Lehrwart Klaus Roßdeutscher (l./Foto: Lana Roßdeutscher) beglückwünschte WTV-Konditionstrainer Alexander Ulbricht beim internationalen Kongress des Deutschen Tennis Bundes in Berlin Ende Januar zum erhaltenen DTB-Nachwuchsforscherpreis (für Conception for Fitness Testing and individualized training programs in the German Tennis Federation). 

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass Alexander Ulbricht ab dem kommenden Jahr in die B-Trainer-Ausbildung eingebunden werden soll.

Zum zweiten Mal nach 2011 hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) einen Nachwuchsforscherpreis verliehen. Ende 2014 entschied sich die Jury für die zwei Preisträger Stephanie Müller und Alexander Ulbricht. Die Ehrung fand nun im Rahmen des Internationalen DTB Tenniskongresses Anfang Januar in Berlin statt. Initiiert wurde der Preis vom DTB-Referenten für Sportwissenschaft, Prof. Dr. Alexander Ferrauti (Ruhr-Universität Bochum). „Durch die Preisverleihung wollen wir national und international zur Forschung im Tennissport motivieren und die Vielzahl an Aktivitäten besser vernetzen“, sagt Ferrauti, dem vor allem der sportpraktische Bezug der bearbeiteten Fragestellungen am Herzen liegt. Ende 2014 lagen sieben deutsche und sechs englischsprachige Bewerbungen vor. Die Themen waren vielfältig und reichten von Laufweg- und Spielanalysen über präventivmedizinische Arbeiten zur Vorbeugung typischer Tennisverletzungen bis hin zu sportpsychologischen und trainingswissenschaftlichen Arbeiten.

Die Jury bestand aus drei theoretisch und praktisch im Tennissport ausgewiesenen Sportwissenschaftlern. Die Experten entschieden sich für zwei Preisträger und zeichneten dabei je eine Arbeit aus dem medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich und eine aus
dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich aus. Den DTB-Nachwuchsforscherpreis erhielt Stephanie Müller (University of Jyväskylä, Finnland) für ihre Arbeit "The Role of Tennis Coaches in Regulating their Players' Emotional States: An Exploratory Study", für
die sie international renommierte Trainer-Spieler-Gespanne nach ihrem „Erfolgsrezept“ interviewte. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Alexander Ulbricht (Ruhr-Universität Bochum), der den Preis persönlich in Berlin entgegennahm. „Es ist mir eine Ehre, meine Arbeit
vorzustellen, in die ich so viel Herzblut gesteckt habe", sagte der 35-jährige Sportwissenschaftler. Seine Arbeit mit dem Thema „Conception for fitness testing and individualized training programs in the German Tennis Federation“ ist für den DTB von hoher Bedeutung, da im Rahmen des Projektes jährlich rund 450 deutsche Nachwuchsspieler getestet werden.

Neben Müller und Ulbricht, deren Auszeichnung mit jeweils 500 Euro dotiert war, hob die Jury drei weitere Arbeiten hervor, für die sie lobende Anerkennungen aussprach: Anne Klaus („Eine deskriptive Spielanalyse im Juniorenleistungstennis unter Berücksichtigung
der erweiterten Spieleröffnung“, Humboldt Universität Berlin), Dr. Nils Balser („Expertise bei der Antizipation sportmotorischer Handlungseffekte: Neuronale Aktivierung motorikrelevanter Gehirnareale“, Justus-Liebig-Universität Gießen), Florian Pfalzer („Dysbalancen
der Schulter bei Kindern und Jugendlichen im Tennis Leistungssport“, Sportklinik Stuttgart, Württemberg). (Text: DTB)

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