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Internationaler DTB Tenniskongress mit Teilnehmerrekord

Internationaler DTB Tenniskongress mit Teilnehmerrekord

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„Der Tenniskongress hat in diesem Jahr nicht nur hochrangige Referenten aus dem In- und Ausland nach Berlin gelockt. Wir freuen uns, dass außerdem rekordverdächtige 450 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und der Slowakei zu dieser Veranstaltung angereist sind“, begrüßte DTB-Vizepräsidentin Dr. Eva-Maria Schneider die Anwesenden beim 2. Internationalen DTB Tenniskongress (2. bis 4. Januar) im Berliner Hotel Estrel.

Auch Dr. Klaus-Peter Walter, Präsident des Tennisverbandes Berlin-Brandenburg, stimmte die Teilnehmer aller Altersklassen und Lizenzstufen auf die dreitägige Tennistrainerfortbildung ein: „Ich freue mich, dass diese traditionsreiche Veranstaltung schon zum dritten in Mal in Berlin stattfindet. Hier bietet sich die Chance, in einem tollen Ambiente neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen und diese nach dem Motto ‚das Ändern leben‘ umzusetzen.“ Tag eins stand ganz im Zeichen des Breitensports. Zum Auftakt stellte Topspielerin Maraike Biglmaier gemeinsam mit ihren Kollegen Lisa-Marie Bürkle und Alexander Bailer ihre Sportart Beach Tennis vor – eine Mischung aus Beachvolleyball, Badminton und Tennis. „Auch ohne Racketerfahrung kann man Beach Tennis leicht erlernen. Es ist eine tolle Möglichkeit für Vereine, leerstehende Plätze sinnvoll zu nutzen und Mitglieder zu gewinnen. Die Kosten für die Errichtung von einem Feld inklusive Netzanlage auf einem Tenniscourt liegen bei schätzungsweise 5.000 Euro“, so die Berlinerin in der anschließenden Fragerunde. „Wir werden das Thema Beach Tennis zukünftig forcieren. Das ist gerade für junge Leute ein tolles Angebot und wird den Tennissport um eine interessante Facette erweitern“, ergänzte DTB-Vizepräsident Reiner Beushausen.

Darüber hinaus erlebten die Teilnehmer am Freitag Beiträge zum Jugendbreitensportprogramm „talentinos“ zum Tennisvielseitigkeitswettbewerb in der Grundschule sowie Tipps, wie man den eigenen Tennisverein zukunftsfähig machen kann. Gleich zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages gab sich Davis Cup Teamchef Carsten Arriens als regelrechter „Fortbildungsfan“ zu erkennen: „Auch wenn man mit einigem Vorwissen in eine solche Veranstaltung geht, kann man aus meiner Erfahrung heraus immer mindestens einen essentiellen Gedanken mitnehmen. Alleine dafür ist die Teilnahme schon lohnenswert.“ In seinem Vortrag beschäftigte sich der Bundestrainer mit den wichtigsten Thesen von Craig O’Shannessy, der Matchanalysen und Statistiken für die Spielervereinigungen ATP und WTA erstellt.
Am Samstag schlug auch die Stunde der internationalen Referenten. Jürg Bühler aus der Schweiz und der Österreicher Michael Ebert widmeten sich den Themenfeldern „Psychologisch orientiertes Training“ und „Player Development auf dem Orange Court“. Fran Martinez aus Spanien trainiert das deutsche Nachwuchstalent Nicola Kuhn und stellte den anwesenden Coaches die Trainingsphilosophie an der Akademie von Juan Carlos Ferrero vor. Fleißig zur Demonstration genutzt wurde dabei der eigens verlegte Rebound Ace Court.

Erstmals in der Geschichte des Internationalen DTB Tenniskongress war in diesem Jahr der Zugang zur Ausstellerfläche für Tennisinteressierte freigegeben. Wer den Weg ins Hotel Estrel gefunden hatte, der erlebte am Stand des Presenting-Partners Wilson Besaitungsworkshops mit Gunther Strähle sowie am Samstagabend einen Expertentalk mit Carsten Arriens, Fed Cup Co-Trainer Dirk Dier, DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard und Moderator Matthias Stach. Diskutiert wurde vom Fed Cup Finale bis hin zur U12-Rangliste eine Vielzahl von Tennisthemen.

Am Abschlusstag stieß insbesondere der Praxisvortrag von Alexander Jakubec zum Programm „Tennis Xpress“ – ein Programm für erwachsene Tennisanfänger – auf großes Interesse der Trainer. Professor Dr. Alexander Ferrauti nahm anschließend die Ehrungen im Rahmen des DTB-Nachwuchsforscherpreises vor, Philipp Born widmete sich dem Thema „Lernen von den Profis – Trainieren wie die Profis“. Den schon fast traditionellen Abschluss der Veranstaltung bildete der Programmpunkt „Meine beste Übung“: Die Referenten des Internationalen DTB Tenniskongress zeigen den Teilnehmern ihre beliebtesten Trainingsformate. „Wir haben an diesem Wochenende insgesamt 19 qualitativ hervorragende Vorträge unter nahezu perfekten Rahmenbedingungen erlebt. Daneben hat mich das Interesse der Teilnehmer wirklich begeistert, der Vortragssaal war fast immer voll besetzt und die Anzahl der Anmeldungen lässt mich positiv in die Zukunft blicken. Dankeschön an das gesamte Organisationsteam, ich freue mich auf den nächsten Tenniskongress 2017“, bilanzierte Bundestrainer Hans-Peter Born, der das Programm der Veranstaltung gemeinsam mit dem DTB-Ausschuss für Ausbildung und Training entworfen hatte.

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