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42. Nationales Deutsches Jüngsten-Tennisturnier: Theo Liebich (TC Blau-Weiss Halle) Zweiter bei den U9 Junioren

42. Nationales Deutsches Jüngsten-Tennisturnier: Theo Liebich (TC Blau-Weiss Halle) Zweiter bei den U9 Junioren

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Theo Liebich (TC Blau-Weiss Halle) hat  beim 42. Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier bei den U9 Junioren am Sonntag den zweiten Platz gemacht. Im Finale musste er sich auf der Anlage des TC Rot-Weiss Detmold Shiro Bui vom TC Taunusstein 1971 mit 3:6, 3:6 geschlagen geben, der Haller kann sich sich aber dennoch über ein tolles Turnier freuen. Des Weiteren erreichten Lisann Brinkmann (U11 Juniorinnen/Tennispark Bielefeld) und Oliver Majdandzic (U10 Junioren/Oeynhausener TC) jeweils das Halbfinale. 


Theo Liebich Bild: Breakpoint Base 

Kim Martin und Tom Sickenberger streben 2019 Großes an
Kim Martin (MTTC Iphitos München, BTV) und Tom Sickenberger (TVA 1860 Aschaffenburg, BTV) siegten jeweils zum dritten Mal in Folge beim Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier und können sich im kommenden Jahr in die Liste der wenigen Spielerinnen und Spieler einreihen, die das Turnier viermal in Folge gewonnen haben (Tommy Haas 1987-1990, Aljoscha Thron 1996-1999 und Luisa Meyer auf der Heide 2011-2014). Die knapp 800 Spielerinnen und Spieler lieferten hervorragenden Jüngstentennissport bei für hiesige Verhältnisse tropischen Temperaturen. In mehr als 40 Jahren Turniergeschichte hatten die Veranstalter schon mit den verschiedensten Witterungsbedingungen zu kämpfen, an klimatische Verhältnisse wie in diesem Jahr konnte sich aber kaum jemand erinnern. Spieler, Eltern und Trainer waren begeistert vom Turnier, der sehr guten Organisation und den lippischen Tennisanlagen, auf denen die Turnierleitungen vor Ort bestmögliche Rahmenbedingungen für die kleinen Racketartisten boten. Jürgen Rühle von der Organisationsleitung des Turniers war rundum zufrieden: „Wir haben das alle zusammen gewuppt, vielen Dank an die Kids, die vielen Helfer, die Sponsoren, die Oberschiedsrichter, an alle!“ Der Badische und der Bayerische Tennis-Verband stellten je zwei Titelträger in den Hauptfeldern, ein Titel ging jeweils an den Tennisverband Niedersachsen-Bremen, den Württembergischen Tennis-Bund, den Hessischen Tennis-Verband und an den Tennisverband Berlin-Brandenburg.
 
Der Sieger der Königsklasse U12 heißt Toros Eros Yahincam (TC Bernhausen, WTB), der sich im Finale in zwei Sätzen gegen Nikolai Barsukov (TV Machern Grün-Weiß, STV) durchsetzen konnte. Bei den gleichaltrigen Mädchen siegte Josy Daems (TV Sparta 87 Nordhorn, TNB) gegen Carolin Raschdorf (ETUF Tennisriege, TVN). Bei den Junioren U11 gewann Tom Sickenberger im Finale in drei Sätzen gegen Lieven Mietusch (TC Seefeld, BTV). Kim Martin war die dominierende Spielerin der Altersklasse U11. Sie siegte im Finale gegen Helene Schnack (TC Raschke Taufkirchen, BTV), blieb im gesamten Turnier ohne Satzverlust und sicherte sich damit ihren Sieg beim Jüngstenturnier. Bei den Junioren U10 sorgte Diego Dedura-Palomero (BFC Alemannia 1890, TVBB) für einen Titelgewinn für den Tennisverband Berlin-Brandenburg, im Finale schlug er Jakub Smrcka (TC Bernhausen, WTB). Im Finale der Juniorinnen U10 setzte sich Julia Stusek (TC Rheinfelden, BAD) gegen Julia Bauer (TC Rot-Weiß Cham, BTV) durch. Die Konkurrenz U9 gewann Shiro Bui (TC Taunusstein 1971, HTV). Im Finale besiegte er Theo Liebich (TC Blau-Weiß Halle, WTV), der damit für das beste Ergebnis des Westfälischen Tennis-Verbandes sorgte. Tina Manescu (Turniersportverein Racket-Center Nußloch, BAD) sicherte sich den Titel bei den Juniorinnen U9 durch einen Finalsieg über Jeanne-Ardenne Taffo Simo (TC Putzbrunn, BTV).

Bundesministerium des Innern / Fairness
Den Sonderpreis des Bundesministerium des Innern erhielt Kim Martin (MTTC Iphitos München, BTV), die das Turnier zum dritten Mal in Folge gewann. Die von der Sparda-Bank Hannover-Stiftung ausgelobten Fairnesspreise erhielten in diesem Jahr Josy Daems (TV Sparta 87 Nordhorn, TNB) und Lina Memmert (Tennisclub Neckargemünd, BAD), die der Turnierleitung durch den vorbildlichen Umgang mit ihren Gegnerinnen auffielen.

Blindentennis
Eine faszinierende Demonstration im Blindentennis fand am Finalsonntag in Detmold statt. Die Trainer Marc-Rene Walter und Heiner Oleff (Löhner TC) zeigten mit zwei schwer sehbehinderten und zwei blinden Spielern, was die Faszination Blindentennis ausmacht. Schön zu sehen, wieviele der Turnierteilnehmer ohne Berührungsängste der Demonstration folgten bzw. sich selbst in der Sportart versuchten.

Respekt
Neben der gebotenen tollen sportlichen Leistungen und dem überwiegend fairen Auftreten der Mädchen und Jungen, muss aber leider auch erwähnt werden, dass es durchaus Eltern und Betreuer beim diesjährigen Jüngstenturnier gab, die mit ihrem Auftreten und Verhalten kein gutes Beispiel für die Jüngsten waren. Gegenseitigen Respekt und sportliche Fairness sollten gerade die Erwachsenen vorleben, sei es gegenüber den eigenen Kindern, den Gegnern der eigenen Kinder oder auch gegenüber den Offiziellen des Jüngstenturniers.

Vierfacher Einsatz für Familie Nöring

Seit nunmehr 42 Jahren findet das Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier in Lippe statt. Allerdings gab es dieses Jahr eine absolute Besonderheit. Familie Nöring war mit allen vier Kindern zum Turnier angetreten. Lana (U12), die Zwillinge Yara und Finya (U11) und Ben (U9) spielen für den DTV Hannover (TNB) und waren mit ihren Eltern aus logistischen Gründen sogar mit zwei Fahrzeugen angereist. Mutter Wibke Nöring gewann in ihrer Jungendzeit die Nebenrunde des Jüngsten-Tennisturniers und stand in ihrer Tennislaufbahn auch einmal Steffi Graf auf dem Platz gegenüber.

Zum 42. Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier

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