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83. Westfälische Tennis-Meisterschaften: Die Sieger sind gekürt - Katharina Gerlach und Marvin Netuschil gewinnen die "Königsklassen"

83. Westfälische Tennis-Meisterschaften: Die Sieger sind gekürt - Katharina Gerlach und Marvin Netuschil gewinnen die "Königsklassen"

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In Sachen Westfalenmeisterschaft ist bei Marvin Netuschil (DTB 30/Herren/Tennispark Versmold) anscheinend endgültig der Knoten geplatzt. Im vergangenen Jahr holte er auf der Anlage des TC Buer Schwarz-Weiß-Grün an der Gysenbergstraße 50 in Gelsenkirchen seinen ersten Titel bei den Herren - nach fünf Finalniederlagen - und seitdem "fluppt" es. Denn seit dem Triumph im vergangenen Sommer ist der Versmolder Regionalligaspieler bei den Westfalenmeisterschaften ungeschlagen - denn der 24-Jährige gewann auch die Titelkämpfe in Werne im Winter und legte nun in Buer nach, gewann somit bei den 83. Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen/Herren sowie Seniorinnen/Senioren nunmehr seinen dritten Titel in Folge. Für die Siegerin bei den Damen, Katharina Gerlach (DTB 23) vom THC im VfL Bochum, war der Sieg bei den Westfalenmeisterschaften dagegen eine Premiere. Ob wie bei ihrem WTV-Kaderkollegen Netuschil weitere Titel folgen werden, steht noch in den Sternen, ist aber nicht unwahrscheinlich, schließlich ist Gerlach, frisch gebackene Abiturientin, gerade einmal 18 Jahre alt und Mitglied im Porsche Talent Team Deutschland. Die WTV-Gästehaus-Bewohnerin gehört also zu Deutschlands vielversprechendsten Tennistalenten, auch bei den Titelkämpfen in Buer stellte sie in Können eindrücklich unter Beweis - in vier Matches gab sie genau zwei (!) Spiele ab, verteilte insgesamt drei Mal die Höchststrafe.

Netuschil stand auf seinem Weg zum Titel ein wenig länger auf dem Platz als Gerlach - wenn auch nicht viel länger. Denn auch der Titelverteidiger dominierte die Herren-Konkurrenz nach Belieben und kam nicht einmal an den Rand eines Satzverlustes. Trotzdem entwickelten sich im Endspiel gegen seinen an fünf gesetzten Teamkollegen Laurentiu-Antoniu Erlic (DTB 148) zur Freude der Zuschauer einige spannende Rallyes. Am Ende behielt Netuschil aber dennoch deutlich mit 6:2 6:3 die Oberhand und war danach sehr glücklich: "Es ist immer schön, im Endspiel gegen einen Teamkollegen zu spielen, das bedeutet, dass beide ein erfolgreiches Turnier gespielt haben. Ich habe für mich heute das Optimum herausgeholt. Es war insgesamt ein sehr solides Turnier von mir und ich habe meine Pflichtaufgabe erfüllt." Im Halbfinale hatte der neue und alte Titelträger Überraschungshalbfinalist Lynn Max Kempen (DTB 225/TC im TuS Brackel) mit 6:3 6:1 in die Schranken gewiesen, Erlic hatte sich 6:2 6:1 gegen den an sieben gesetzten Carlo Bückmann (DTB 215/1. TC Hiltrup) durchgesetzt. Bückmann hatte im Viertelfinale die Nummer zwei der Setzliste, Vincent Jänsch-Müller (DTB 43/Dorstener TC), mit 6:2 7:5 aus dem Turnier befördert, Erlic hatte in der Runde der letzten Acht den an vier gesetzten 18-jährigen Valentin Günther (DTB 82/Bielefelder TTC) mit 3:6 6:3 6:2 ausgeschaltet.

Auch Manon Kruse (TC Union Münster) gelang gegen Gerlach in Finale kein Spielgewinn, muss sich aber nicht grämen, schließlich ist sie zwar nicht die Siegerin aber die Zweite Siegerin, die wie die 18-Jährige ein super Turnier spielte: Auf dem Weg ins Finale schlug die Zweitbundesligaspielerin gleich beide Morderger-Schwestern, zuerst Tayisiya im Viertelfinale mit 6:1, 6:2 und dann Titelverteidigerin Yana Morderger (beide TC Kamen-Methler) im Halbfinale mit 6:4, 6:1  - und das in beeindruckender Manier. Im Endspiel war bei der 35-Jährigen dann ein wenig die Luft raus, während Gerlach nicht zuletzt aufgrund ihres in Windeseile durchlaufenem Pflichtprogramms noch wieselflink auf den Beinen war. Zwei Spiele in vier Matches sprechen eine eindeutige Sprache, doch ganz so wollte es die neue Titelträgerin nicht stehen lassen: "Es gab schon einige enge Spiele und viele Ballwechsel, ich habe halt immer die entscheidenden Punkte gemacht." Und darauf kommt es an im Tennis. Für Gerlach geht die Reise nun nicht weit entfernt von Gelsenkirchen in Essen weiter, wo sie bei einem 50.000er ITF-Turnier aufschlägt.


Alle Sieger bei den Herren auf einem Foto vereint (v.l.) Jürgen Ackermann (TG Gahmen/Herren 60), Martin Bock (TC Herford/Herren 40), Klaus Thiele (TC Rot-Weiß Stiepel/Herren 55), Rudolf Perplies (TV Espelkamp-Mittwald/Herren 75), Anatol Trotzko (TG Gahmen/Herren 65), Axel Wachholz (Dortmunder TK Rot-Weiß 98/Herren 45), Marvin Netuschil (Tennispark Versmold/Herren), Heiner Eymer (TC Grün-Weiß Lippstadt/Herren 70), Günter Dockhorn (1. TC Hiltrup/Herren 50) und Andreas Thivessen (TV Espelkamp-Mittwald/Herren 30)

Bei den Herren 30 triumphierte Andreas Thivessen (TV Espelkamp-Mittwald) zum zweiten Mal in Folge bei den Westfalenmeisterschaften, nachdem er sich auch im Winter in Werne den Titel geholt hatte. Auch 2014 hatte er in Werne triumphiert, im vergangenen Jahr war er in Buer nicht am Start gewesen. Da holte sich WTV-Verbandstrainer Janosch Blaha (TC Parkhaus Wanne-Eickel) den Turniersieg, der diesmal im Viertelfinale beim Stand von 6:4, 4:0 für Bastian Beck (Dorstener TC) aufgeben musste, der wiederum im Halbfinale beim 2:6, 2:6 gegen den topgesetzten Thivessen ohne Chance war. Thivessens Finalgegner war der ungesetzte Alexander Hiller (TuS 59 Hamm), der zum ersten Mal bei den Westfalenmeisterschaften ein Endspiel erreicht hatte. Für den ganz großen Wurf hat es für Hiller in diesem Jahr noch nicht gereicht, am Ende setzte sich der Favorit leicht und locker mit 6:1 6:1 durch.

Auch bei den Herren 40 waren die Rollen des Favoriten und des "Underdogs" vor dem Endspiel klar verteilt: Denn die Nummer eins der Setzliste, Iwo Rhomberg (VfL Tennis Kamen), traf dort auf den ungesetzten Martin Bock (TC Herford). Dort setzte sich aber mit Bock der vermeintliche Außenseiter durch, er gewann mit 6:1 4:6 6:3 und sicherte sich damit seinen ersten Westfalenmeistertitel. Rhomberg hatte zuvor gegen den Dortmunder Dominik Göbel beim 6:2 6:7 6:0 im Halbfinale über die volle Distanz gehen müssen, während Bock den an zwei gesetzten Oelder Christian Miele mit 6:4, 6:4 in Schach halten konnte.

Bei den Damen 40 hatten sich im Laufe des Turniers zwei Favoritinnen herauskristallisiert, die zwar nicht gesetzt worden waren, aber jeweils ohne Satzverlust das Endspiel erreichten: Sonja Vogt (TC Eintracht Dortmund), die am Samstag mit der topgesetzten Katja Lutz (TC Mengede) die letzte gesetzte Spielerin ausgeschaltet hatte, und Nina Roth, die sich im Vereinsduell im Halbfinale gegen Claudia Pruchhorst (beide TuS 59 Hamm) mit 7:5, 6:0 behaupten konnte. Dementprechend hoch waren die Erwartungen daher an das Finale - und zumindest von der Spannung war dieses Duell kaum zu überbieten, allerdings hatten beide Spielerinnen immer wieder mit ihren Nerven zu kämpfen, was mal die eine, dann die andere Spielerin wieder in eine bereits verloren geglaubte Partie brachte. Am Ende hatte Roth den längeren Atem und konnte sich mit 6:4 2:6 7:5 durchsetzen, nachdem sie im dritten Satz bereits mit 4:0 in Front gelegen und dann fünf Spiele in Folge abgegeben hatte. Daraufhin hatte Vogt die Möglichkeiten zum Matchgewinn, konnte diese aber nicht nutzen, so dass am Ende Roth ihren dritten Matchall verwandeln und jubeln konnte. Nina Roth ist die Schwester von Manon Kruse, die ja bei den Damen den Sprung ins Endspiel geschafft hatte und dort Katharina Gerlach unterlag, und auch Detlef Roth (TuS 59 Hamm), Ninas Ehemann, stand bei den Herren 50 im Finale. Der topgesetzte Roth hatte im Halbfinale Michael Schwarzer (SuS Bielefeld) mit 6:2, 6:1 ausgeschaltet und bekam es am Sonntag mit dem an vier gesetzten Günter Dockhorn (1. TC Hiltrup) zu tun, der das Münsteraner Stadtduell gegen den an zwei gesetzten Lutz Rethfeld (THC Münster) mit 6:3, 6:4 für sich entschieden hatte. Roth begann gut, lag schnell mit 4:2 in Front, musste dann aber den ersten Satz noch mit 4:6 verloren geben, rettete sich im zweiten Satz noch in den Tiebreak, den Dockhorn eber ebenfalls gewinnen konnte. Am Ende stand also ein 6:4, 7:6-Erfolg für den Münsteraner Dockhorn und somit einer von drei möglichen Titeln für die Familie Kruse/Roth, aber eben obendrein noch zwei Vize-Westfalenmeistertitel.


Erfolgreiche Familien-Tennis-Bande: (v.l.) Manon Kruse (TC Union Münster/Finalistin Damen), Detlef (Finalist Herren 50) und Nina Roth (beide TuS 59 Hamm/Siegerin Damen 40) mit Sohn Jannis

Bei den Damen 50 setzte sich mit der topgesetzten Dörthe Kim (Rot-Weiß Stiepel) die Favoritin durch, sie führte im Endspiel gegen Anja Kreisel (TC DJK Sümmern) mit 3:2, als diese aufgeben musste. Kreisel hatte im Halbfinale Bettina Arens-Kardell (TC Lössel-Roden) mit 6:3 7:6 geschlagen, Kim hatte Heidi Stephan (Recklinghäuser TG) mit 6:3, 6:4 bezwungen. Im Vorjahr war Kim noch bei den Damen 40 an den Start gegangen und hatte sich dort im Endspiel Natalja Harina-Beckmann (TC Herford) geschlagen geben müsste, diesmal reichte es für den Sprung ganz oben aufs Treppchen.

Bei den Damen 55 standen sich im Endspiel zwei ungesetzte Spielerinnen gegenüber: Dort bezwang Sabine Block (VfT Schwarz-Weiß Marl) Karin Möllers (PSV Gelsenkirchen) mit 6:4, 6:3 und holte sich den Titel. Die topgesetzte Gabi Schneider (TC Rot-Weiß Stiepel) konnte zuvor zu ihrem Halbfinale gegen Sabine Block (VfT Schwarz-Weiß Marl) nicht antreten, die somit kampflos das Endspiel erreicht hatte, Möllers (PSV Gelsenkirchen) hatte sich mit 6:4 6:3 in der Vorschlussrunde gegen Schneiders Teamkollegin Ute Zumbrink durchgesetzt.

Bei den Damen 60 hatte am Ende ebenfalls eine ungesetzte Spielerin die Nase vorn: Petra Buchholz (Hagener TC Blau-Gold) besiegte im Endspiel die topgesetzte Titelverteidigerin Michaela Kämper (TC Grün-Weiß Silschede) mit 7:6 3:6 10:3, die damit die Titelverteidigung denkbar knapp verpasste: Im Halbfinale hatte Kämper die ungesetzte Jutta Brandtmann (TC Herford) nach einer großen kämpferischen Leistung mit 3:6 6:2 10:4 geschlagen, im Endspiel sollten die Kräfte diesmal nicht reichen. Im zweiten Halbfinale hatte Petra Buchholz (Hagener TC Blau-Gold) durch einen 6:4 6:2-Erfolg bereits die Nummer zwei der Setzliste, Birgit Bielinski (TC Siegen), aus dem Turnier befördert, um dann einen Sieg gegen die Nummer eins der Setzliste nachzulegen und sich den Titel zu schnappen.


Frauenpower: Die Titelträgerinnen in Gelsenkirchen mit (v.l.) Katharina Gerlach (THC im VfL Bochum/Damen), Petra Buchholz (Hagener TC Blau-Gold/Damen 60), Dörthe Kim (Rot-Weiß Stiepel/Damen 50),Sabine Block (VfT Schwarz-Weiß Marl/Damen 55) und Nina Roth (TuS 59 Hamm/Damen 40)

Bei den Herren 45 hat sich mit dem Dortmunder Vorjahresfinalist Axel Wachholz ebenfalls ein ungesetzter Spieler durchgesetzt, Wachholz profitierte im Endspiel von der Aufgabe seines ebenfalls ungesetzten Kontrahenten, Michael Parzy (TC Grün-Weiß Westerholt), der beim Stand von 6:0, 2:0 für Wachholz passen musste. Zuvor hatte Wachholz Lokalmatador Karsten Jockenhöfer mit 6:2, 6:2 besiegt, Parzy (TC Grün-Weiß Westerholt) wiederum hatte in der Vorschlussrunde von einer Aufgabe profitiert, als er gegen den topgesetzten Marcus von Bohlen (TC Blau-Weiß Werne) mit 3:0 in Front lag und dieser dann nicht mehr weiterspielen konnte. Von Bohlen hatte bereits das Endspiel der Westfalenmeisterschaften im Winter wegen einer Verletzung nicht zuende spielen können.

Mission Titelverteidigung erfolgreich abgeschlossen: Klaus Thiele (TC Rot-Weiß Stiepel) freute sich über den erneuten Gewinn des Westfalenmeistertitels: "Ich habe keinen Satz abgegeben, es war ein gutes Turnier, ich bin sehr zufrieden." Kann der Bochumer auch, mit töchterlicher Unterstützung entschied der Topgesetzte die Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Frank Elting (THC im VfL Bochum) mit 6:4 6:3 für sich. Elting hatte zuvor den an drei gesetzten Dieter Heitmann (TTC Verl) mit 7:6 6:3 in die Schranken gewiesen, Thiele hatte im Halfinale den an vier gesetzten Michael Köhler (THC im VfL Bochum) mit 6:3, 6:3 ausgeschaltet.

Bei den Herren 60 hat der topgesetzte Jürgen Ackermann (TG Gahmen) ebenfalls seinen Titel verteidigen können: Im Halbfinale kam es gegen den an vier gesetzten Erich Quast (TC St. Mauritz) zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals, das Ackermann mit 6:0, 6:4 gewinnen konnte, diesmal war das Ergebnis mit 6:1, 6:2 noch ein wenig deutlicher. Im Finale am Sonntag wurde Ackermann von dem an sechs gesetzten, gebürtigen Australier Colin Davis vom SC Hörstel gefordert, der im Halbfinale den an drei gesetzten Dieter Bückmann (ebenfalls TC St. Mauritz) mit 6:0, 6:1 besiegen konnte. Doch Ackermann konnte den Angriff erfolgreich abwehren, behielt mit 2:6 6:4 6:2 die Oberhand und war danach voll des Lobes für die Turnierleitung, die Gastronomie, die Plätze, die schöne Anlage: "Es ist alles gut - einziger Wermutstropfen: Es ist ein bisschen weit weg von Ostwestfalen." Im kommenden Jahr muss Ackermann aber noch einmal den etwas weiteren Weg nach Buer in Kauf nehmen, wenn er seinen Titel verteidigen will. Denn WTV-Präsident Robert Hampe und Hermann Maas, Vorsitzender des TC Buer, verkündeten bei der Siegerehrung - auch zur Freude des anwesenden Gelsenkirchener Oberbürgermeisters Frank Baranowski, dass auch die 84. Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen/Herren sowie Seniorinnen/Senioren in der Sportstadt Gelsenkirchen ausgetragen werden. "Wir kommen sehr gerne wieder hierher. Das ist eine idyllische Anlage, die toll hergerichtet ist. Ich fühle mich hier immer wie auf einem Future-Turnier", so der WTV-Präsident.

Bei den Herren 65 war der topgesetzte Klaus Schneider vom TC Brackwede in einem dramatischen Halbfinale gegen den an drei gesetzten Anatol Trotzko (TG Gahmen) ausgeschieden: Trotzko behielt mit 1:6 6:4 11:9 die Oberhand. Damit kam es am Sonntag nicht zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals, sondern zu einem Vereinsduell zwischen Trotzko und Titelverteidiger Helmut Sommerfeld, der gegen Lokalmatador Klaus Peter Grütz bereits mit 6:0 führte, als dieser aufgeben musste. Das Finale der beiden Mannschaftskollegen entwickelte sich zu einer dramatischen Partie mit dem besseren Ende für Trotzko, der sich damit einerseits zum König des Matchtiebreaks krönte und seinen Teamkollegen Sommerfeld damit enthronte.

Bei den Herren 70 standen sich am Sonntag der topgesetzte Lippstädter Heiner Eymer sowie der ungesetzte Peter Rummelt (TC Emschertal) gegenüber, diese Partie war ganz im Gegensatz zum Endspiel bei den Herren 65 eine sehr einseitige Partie für den Favoriten: Eymer siegte mit 6:1 6:1 und konnte damit den Titel bejubeln. Zuvor hatte er gegen den an drei gesetzten Ralf Naumann (TC Grün-Weiß Bochum) beim 6:2, 6:0 ebenfalls wenig Mühe gehabt. Rummelt hatte erst den an zwei gesetzten Ulrich Viefhaus (TC Grün-Weiß Frohlinde) aus dem Turnier befördert und dann im Halbfinale ein 6:4, 6:3 gegen den an vier gesetzten Wolf-Joachim Grüne (Hagener TC Blau-Gold) nachgelegt.

Der an zwei gesetzte Titelverteidiger bei den Herren 75, Rudolf Perplies (TV Espelkamp-Mittwald), muss seine Pokalvitrine wirklich bald vergrößern. Denn am Sonntag ist ein weiterer Pokal hinzugekommen. Im Finale besiegte der Seriensieger seinen topgesetzten Mannschaftskollegen Hans Koller in einem dramatischen Endspiel mit 6:2 6:7 10:6 und hat nach eigenen Angaben das Dutzend an Westfalenmeistertiteln voll gemacht. In der Vorschlussrunde hatte Perplies mit Ernst-August Lindheim einen weiteren Mannschaftskollegen bezwungen. Gefeiert wird der erneute Westfalenmeistertitel dann am Mittwoch im Kreis seiner Mannschaftskollegen. Denn dann steht das nächste Spiel des TV Espelkamp-Mittwald an.

Hier geht es zu den Ergebnissen der einzelnen Konkurrenzen:

Damen/Herren
Seniorinnen/Senioren

 

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