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Jugend-DM: Meyer auf der Heide gewinnt westfälisches Finale gegen Zorn, drei Doppeltitel für WTV

Jugend-DM: Meyer auf der Heide gewinnt westfälisches Finale gegen Zorn, drei Doppeltitel für WTV

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"Ein Titel, ein Vize-Titel sowie zwei dritte Plätze im Einzel sowie drei Doppeltitel - in der Gesamtbilanz haben unsere 18 Starter gut abgeschnitten. Ich bin zufrieden, vor allem, weil wirklich alle ihre Leistung gebracht haben", bilanzierte WTV-Cheftrainer Jens Wöhrmann das Abschneiden der WTV-Spieler bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ludwigshafen. Herausstach natürlich die Leistung von Luisa Meyer auf der Heide (U14 Juniorinnen/Blau-Weiss Halle/Foto: Longines), die bei den U14 Juniorinnen das Double schaffte, also im Einzel und im Doppel gewann.

Die Topgesetzte Meyer auf der Heide (U14 Juniorinnen/Blau-Weiss Halle/Foto: Longines) hatte sich in einem westfälischen Finale gegen die an fünf gesetzte Anne Elisa Zorn (U14 Juniorinnen/TC Kamen-Methler) durchgesetzt: Meyer auf der Heide, die eigentlich noch in der Altersklasse U13 antreten dürfte, hatte vor dem Endspiel keinen einzigen Satz abgegeben, was sich dann aber schlagartig änderte: Denn Zorn holte sich den ersten Durchgang mit 7:5. Doch Meyer auf der Heide, die im vergangenen Jahr zum vierten Mal hintereinander das Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier im Kreis Lippe gewonnen hatte, steckte nicht und schaffte mit einem 6:4 den Satzausgleich. Und auch der dritte Satz ging mit 6:3 an die Hallerin, die sich durch den 5:7, 6:4, 6:3-Erfolg den Deutschen Meistertitel bei den U14 Juniorinnen sicherte, Zorn kann sich aber gleichzeitig über den Vizetitel freuen.


Luisa Meyer auf der Heide Foto: Longines

Dagegen hat Fynn Künkler (U14 Junioren/SuS Bielefeld) das Finale in seiner Altersklasse knapp verpasst: Künkler war als Nummer drei der Setzliste ins Turnier gestartet und hatte diese Setzposition mit dem Erreichen des Halbfinales auch bestätigt: Dort traf er er am Freitag auf den an sieben gesetzten Filip Krolo (ETC Grün-Weiß Elsenfeld), dem er sich allerdings mit 5:7, 0:6 geschlagen geben musste. Im Doppel hat der Bielefelder allerdings seine Titelchancen gewahrt: Zusammen mit Nic Wiedenhorn war Künkler bei den U14 Junioren topgesetzt und zusammen hatten Wiedenhorn/Künkler auch das Endspiel erreicht, wo sie es am Samstagmorgen mit dem an drei gesetzten Duo Osman Torski/Justin Schlageter zu tun bekamen - am Ende setzten sich Künkler/Wiedenhorn mit 6:2, 7:6 durch und holten sich damit den Deutschen Meistertitel im U14 Junioren Doppel.

Emil Abrahamzadeh (TC Iserlohn) und Robert Tschudow (Rot-Weiß Geseke) verpassten bei den U13 Junioren dagegen den Finaleinzug: Sie verloren mit 2:6, 3:6 gegen die topgesetzte Kombination Max Wiskandt/Moritz Stöger.

Ebenfalls Endstation im Halbfinale war im Einzel für WTV-Gästehausbewohnerin Linda Puppendahl (THC im VfL Bochum). Die Nummer sechs der Setzliste unterlag dort der Nummer zwei der Setzliste, Shaline Doreen Pipa vom DTV Hannover, mit 4:6, 0:6. Die topgesetzte Jule Niemeier (Juniorinnen U16/TC Parkhaus Wanne-Eickel) hatte sich bereits frühzeitig aus dem Titelrennen verabschieden müssen: Sie unterlag zum Auftakt der Münchnerin Sophia Mejerovits mit 4:6, 4:6. Zusammen haben Puppendahl und Niemeier aber dann noch einen Deutschen-Meister-Titel geholt: Bei den U16 Juniorinnen haben die an zwei gesetzten Westfälinnen das Endspiel gegen die topgesetzten Niedersächsinnen Anastazja Rosnowsko und Shaline-Doreen Pipa nach kuriosem Spielverlauf mit 0:6, 6:2, 10:6 gewonnen.


Schlagen sich erfolgreich bei der Jugend-DM in Ludwigshafen: (hinten v.l.) Anna Elisa Zorn (Einzel-Finalistin und Doppel-Halbfinalistin U14 Juniorinnen), WTV-Verbandstrainer Falko Schüßler, Linda Puppendahl (Einzel-Halbfinalistin und Doppel-Siegerin U16 Juniorinnen), Fynn Künkler (Einzel-Halbfinalist U14 Junioren und Doppel-Sieger U14 Junioren), (vorne  v.l.) Robert Tschudow (Doppel-Halbfinalist U13 Junioren), Emil Abrahamzadeh (Doppel-Halbfinalist U13 Junioren), Luisa Meyer auf der Heide (Einzel- und Doppel-Siegerin U14 Juniorinnen) und WTV-Verbandsstützpunkttrainer Marco Höttinger.

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