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Erfolgreiche Deutsche Jugendhallenmeisterschaften

Erfolgreiche Deutsche Jugendhallenmeisterschaften

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Mit insgesamt vier Titeln und drei Vizetiteln war der Westfälische Tennis-Verband der erfolgreichste Landesverband bei den diesjährigen Deutschen Jugendhallenmeisterschaften, die in der vergangenen Woche in der Malottki-Halle in Essen ausgetragen wurden.


Mit insgesamt 30 Athleten stellte der WTV bereits das größte Aufgebot aller Landesverbände und war am Ende auch der Erfolgreichste. Aufgrund dieser Tatsachen waren die Vizepräsidentin Jugend des WTV Gerti Straub und auch WTV-Chefverbandstrainer Jens Wöhrmann nach Beendigung der Siegerehrung hochzufrieden.
 
Auch wenn der Titelgewinn von Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) bei den Juniorinnen U18 nicht völlig überraschend ist, war die überzeugende Art und Weise wie sich Wachaczyk ins Finale gespielt hat mehr als erfreulich. Bis zum Finale gab sie keinen Satz ab, dominierte jede ihrer Gegnerinnen und zeichnete sich durch ein hohes taktisches Geschick aus. Im Finale selber ging es dann deutlich spannender zu. Nach einem sehr guten, aber auch wechselhaften Spiel gewann Julia Wachaczyk in drei Sätzen gegen Anna-Lena Friedsam (Andernacher TV).

Meister der Königsklasse

Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC) & Julian Lenz (TC Bad Homburg)

Der Titelgewinn von Yana Morderger (TC Kamen-Methler) war dagegen schon etwas überraschender. Sie war zwar an Pos. 3 gesetzt und zählte somit natürlich zum Favoritenkreis, aber ihre Zwillingsschwester Taya war eigentlich etwas stärker einzuschätzen. Umso überraschender der klare Halbfinalsieg von Yana gegen ihre Schwester Taya. Das Finale gegen Julia Mikulski (MTV Kahlenberg) war dann eine sichere Angelegenheit für die 14-jährige aus Kamen. Alles in Allem ist Yana Morderger aber ein absolut verdiente Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen U14. Im Doppel ließen die Zwillinge der Konkurrenz dann gar keine Chance und somit ist Yana Morderger mit zwei Titeln im Gepäck abgereist. Im Doppelfinale besiegten die Beiden übrigens mit Alexandra Bezmenov eine weitere WTV-Spielerin. Bezmenov spielte mit Dana Kremer vom TC GW Aachen.

Mit der Finalteilnahme von Valentin Günther (TC RW Haaren) bei den Junioren U14 war nicht unbedingt zu rechnen, allerdings ist gerade diese Altersklasse in Deutschland sehr ausgeglichen und die Athleten des WTV spielen bei allen Turnieren dieses Jahrgangs eine sehr gute Rolle. Neben Valentin Günther haben auch Lukas Mönter (TC SuS Bielefeld) und Louis Weßels (TC GW Hiddesen) ein gutes Turnier gespielt. Aus WTV-Sicht hat aber Valentin Günther ein überragendes Turnier gespielt und sein großes Potential bis ins Finale hinein absolut unter Berweis gestellt. Sein Finalgegner Fabian Fallert (TC Markwasen Reutlingen) ist bei den Junioren U14 einfach doch noch einen Tick besser als alle Anderen und so konnte WTV-Chefverbandstrainer Jens Wöhrmann Valentin Günther auch keinen Vorwurf machen. "Valentin hat auch im Finale sehr sehr gutes Tennis gespielt, Fabian war letztendlich aber in jedem Satz ein Break besser". Im Doppel dieser Altersklasse unterlagen Lukas Mönter und sein Partner Samuel Sippel erst im Finale der Paarung Fallert/Werner.

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Einen Titel im Doppel errang erneut Daniel Masur vom Mindener TK. Wenn es im Einzel schon nicht so recht laufen wollte, zeigte Daniel Masur aber wieder einmal eindrucksvoll, dass er auch ein sehr guter Doppelspieler ist. Er gewann seinen insgesamt dritten Deutschen Meistertitel im Doppel bei den Junioren -  dieses Mal mit Julian Lenz vom TC Bad Homburg.

Neben dieser sehr erfreulichen Ausbeute war Jens Wöhrmann allerdings auch mit einigen Athleten nicht hundertprozentig zufrieden. "Es sind ein paar Athleten zuviel in den ersten Tagen ausgeschieden und haben dabei ihr Potential nicht abrufen können. An diesem Punkt müssen wir arbeiten, und auch wenn die Zahl an WTV-Athleten, die sich mittlerweile für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizieren, deutlich höher ist als noch vor einigen Jahren, wären in der Summe ein paar Siege mehr durchaus erfreulich und auch möglich gewesen. Man kann aber deutlich erkennen, dass die Förderung im WTV funktioniert
und der Verband in diesem Bereich deutlich besser aufgestellt ist als noch vor vier bis fünf Jahren."

Jule Niemeier belegt beim DTB-Masters U12 den vierten Platz
Beim erstmals ausgetragenen DTB-Masters U12, welches zeitgleich zu den Deutschen Jugendmeisterschaften ebenfalls in Essen ausgetragen wurde, belegte Jule Niemeier einen guten vierten Rang. Nach zwei glatten Auftaktsiegen unterlag Niemeier im Halbfinale Lina Lächler vom ETC Crimmitschau und anschließend im Spiel um Platz Drei Lara Schmidt vom 1. FC Nürnberg jeweils glatt in zwei Sätzen. In den letzten beiden Spielen konnte Niemeier leider nicht ihre optimale Leistung abrufen, aber nach einer fast dreimonatigen Verletzungspause hatte sie ihren Rhythmus noch nicht wieder ganz gefunden.

 

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