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46. Westfälische Jugendmeisterschaften

46. Westfälische Jugendmeisterschaften

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Bei den Junioren U12 stand erwartungsgemäß Maximilian Grundmann (TC Eintracht Dortmund) im Finale. Auf dem Weg dorthin gab er keinen einzigen Satz ab und gewann letztendlich auch das Finale souverän mit 6:2 und 6:3 gegen Tom Bannasch (TC Grün-Weiß Herne). Den dritten Platz sicherte sich in dieser Altersklasse Ludger Fastabend (Lüdenscheider TV von 1899) mit einem deutlichen 6:2 und 6:0 gegen Oskar Hädicke (TC Iserlohn).

Besonders spannend ging es bei den Junioren U14 zu. Die Halbfinalpaarungen Louis Weßels (TC Grün-Weiß Hiddesen) gegen Julius Becker (TC Eintracht Dortmund) und Valentin Günther (TC Rot-Weiß Haaren) gegen Lukas Mönter (SuS Bielefeld) boten Tennis der Extraklasse. Am Ende setzten sich Weßels und Günther jeweils in drei hartumkämften Sätzen durch und bestritten anschließend das Finale. Dort setzte sich dann ein großartig aufgelegter Valentin Günther mit 6:4 und 7:6 gegen Louis Weßels durch und wurde absolut verdient Westfälischer Meister. Das Spiel um Platz Drei gewann Lukas Mönter in drei Sätzen gegen Julius Becker. In dieser Form werden alle vier Halbfinalisten sicherlich auch eine gute Rolle bei den Deutschen Jugendmeisterschaften spielen, die in der kommenden Woche in Essen stattfinden werden.

v.l. WTV-Vize-Präsidentin Jugend Gerti Straub, Valentin Günther, Lukas Mönter, Julius Becker, Louis Weßels & WTV-Präsident Robert Hampe

Die Junioren U16 Konkurrenz wurde bis Mitte des zweiten Satzes im Finale absolut deutlich von Noel Stassen (TC Blau-Weiß Lemgo) beherrscht. Dann musste er leider wegen einer Hüftverletzung aufgeben und Poldi Kolowrat (TC Blau-Weiß Halle) wurde Westfalenmeister. Stassen hatte bis zu diesem Zeitpunkt lediglich 10 Spiele im gesamten Turnier abgegeben und wäre sicherlich ein verdienter Meister gewesen. Der Lemgoer hatte sich im Halbfinale gegen den Lokalmatadoren Maximilian Flüggen (TuS Ickern) mit 6:3 und 6:0 durchgesetzt und Kolowrat gewann 6:4/7:5 gegen Philipp Scholz vom TC Kaunitz . Da sich auch Philipp Scholz verletzt hatte, wurde das Spiel um Platz Drei nicht mehr ausgetragen. Einen verdienten Westfalenmeistertitel holte sich Jule Niemeier vom Dortmunder TK RW 98 bei den Juniorinnen U12. Lediglich im Halbfinale gegen Linda Puppendahl (TuS Ickern) war es beim 6:3 und 7:5 etwas enger. Das Finale musste Jana Hecking (TuS 02 Bruchhausen) beim Stand von 4:2 für Niemeier im ersten Satz leider aufgeben. Das Spiel um Platz Drei sicherte sich Linda Puppendahl in drei Sätzen gegen Emily Hodges vom 1. TC Hiltrup. Jule Niemeier ist übrigens die einzige WTV-Starterin beim U12-Masters des DTB, welches parallel zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen in der nächsten Woche gespielt wird.

v.l. WTV-Vize-Präsidentin Jugend Gerti Straub, Emily Hodges, Linda Puppendahl, Jana Hecking, Jule Niemeier & WTV-Präsident Robert Hampe

Mit Marleen Tilgner (TC Rot-Weiß Hagen), Anna-Lena Linden (TG Friederika Bochum), Ana-Lena Toto (TC Schwarz-Gelb Hagen) und Julia Uspelkat (Bielefelder TTC) standen die vier gesetzten Spielerinnen im Halbfinale. Es siegten sowohl Linden (gegen Tilgner) als auch Uspelkat (gegen Toto) glatt in zwei Sätzen. Lediglich Marleen Tilgner holte im zweiten Satz noch einmal auf, ehe sie sich doch mit 1:6 und 5:7 geschlagen geben musste. Das Spiel um Platz Drei gewann Tilgner anschließend mit 6:3 und 6:0 gegen Ana-Lena Toto. Das Finale war dann eine spannende Angelegenheit, in dem sich Julia Uspelkat mit 6:2/2:6 und 6:2 gegen Anna-Lena Linden durchsetzte. Das Finale bei den Juniorinnen U16 war dann eine überraschend deutliche Angelegenheit für die jahrgangsjüngere Alex Bezmenov (TC Rot-Weiß Hagen) gegen Nicolin Lücke (THC im VfL Bochum). Bezmenov siegte mit 6:1 und 6:2. Im Halbfinale hatten Johanna Meier (TC Herford) gegen Alex Bezmenov und Karolina Kowall (TC RW Hagen) gegen Nicolin Lücke jeweils in zwei Sätzen das Nachsehen. Letztendlich standen auch in dieser Altersklasse die zu erwartenden Spielerinnen im Halbfinale und Alexandra Bezmenov ist eine verdiente Westfalenmeisterin. Lediglich in der ersten Runde gegen Tanja Klee (TC Blau-Weiß Halle) fand sie nicht so recht ins Spiel und gewann der ersten Satz erst im Tiebreak. In den Doppelkonkurrenzen siegten: Junioren U12:        Timo Frisch (Tennispark Bielefeld)/David Nobbe (Bünder TC) Juniorinnen U12:    Jule Niemeier(Dortmunder TK RW 98)/Linda Puppendahl (TuS Ickern) Junioren U14:        Louis Weßels (TC GW Hiddesen)/Valentin Günther (TC RW Haaren) Juniorinnen U14:    Marleen Tilgner (TC RW Hagen)/Ana-Lena Toto (TC Schwarz-Gelb Hagen) Junioren U16:        Noel Stassen (TC BW Lemgo)/ Poldi Kolowrat (TC BW Halle) Juniorinnen U16:    Nicolin Lücke (THC im VfL Bochum)/Alexandra Bezmenov (TC RW Hagen) WTV-Vizepräsidentin Jugend Gerti Straub und Chef-Verbandstrainer Jens Wöhrmann zogen am Ende ein äußerst positives Fazit. Die großen Überraschungen sind zwar ausgeblieben, aber speziell was ab den Halbfinalspielen am Sonntag geboten wurde, war so gut wie lange nicht bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften. Hervorzuheben sind hier sicherlich die Junioren U14 und der deutliche Sieg von Alex Bezmenov bei den Juniorinnen U16. Alle fünf genannten sind übrigens im Verbandskader des Westfälischen Tennis-Verbandes. Generell kommen 16 der 24 Halbfinalisten aus der Verbandsförderung, was deutlich zeigt, dass das Fördersystem des WTV greift und die Verbands- und Regionaltrainer eine hervorragende Arbeit abliefern.

Ein Fotoalbum zu den 46. Westfälischen Jugendmeisterschaften finden Sie in Kürze auf unserer Facebook-Seite.

Ein Bericht über den WTV-Circuit U11 folgt in Kürze.

 

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