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Fünf Fragen an Britta Busch zum 4. WTV-Jugendevent "Inside Out"

Fünf Fragen an Britta Busch zum 4. WTV-Jugendevent "Inside Out"

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Am vergangenen Samstag hat zum vierten Mal das WTV-Jugendevent „Inside Out“ stattgefunden. Das haben wir zum Anlass genommen, um bei Britta Busch (WTV Koordinatorin „Junges Engagement“/Bild) einmal nachzufragen, wie sie das Jugendevent wahrgenommen hat und was überhaupt das Ziel der Veranstaltung ist.

Britta, das Event hat nun bereits zum vierten Mal stattgefunden. Wie fällt Dein Fazit für die jetzige Veranstaltung aus?
Aus Sicht des Orgateams und der einzelnen Referenten war „Inside Out“ wieder ein voller Erfolg. Wir betreiben schon einen hohen Aufwand, um den Teilnehmern ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zu präsentieren, aber es hat sich auch in diesem Jahr wieder gelohnt und wir haben ein super Team, ohne das solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Warum hat es sich gelohnt?
Das Feedback der Teilnehmer war wieder durchweg positiv. Natürlich finden nicht alle Teilnehmer alle Workshops gleich gut, aber das ist auch nicht unbedingt zu erwarten. Wir haben mittlerweile zahlreiche „Wiederholungstäter“ und das bestätigt uns natürlich darin, dass das Angebot nicht an der Zielgruppe vorbei geht.

Wer ist denn eigentlich die Zielgruppe und was für Ziele verfolgt Ihr?
Angesprochen sind alle 13- bis 18-jährigen jungen Menschen. Die Spielstärke spielt dabei überhaupt gar keine Rolle, da es ja kein Trainingstag ist, sondern eine bunte Themenmischung aus sportartspezifischen und begleitenden Themen. Die Praxisworkshops kommen erfahrungsgemäß immer etwas besser bei den Teilnehmern an, aber uns sind Workshops wie der „J-Team“ Workshop des SV Heepen ungemein wichtig und auch diese Themen finden letztendlich bei den Teilnehmern Anklang. Vielleicht nicht so auf den ersten Blick wie die etwas „sportlicheren“ Themen, aber mittelfristig auf jeden Fall.

Das musst Du den Lesern genauer erklären.
Wir konnten das „J-Team“ des SV Heepen als Workshopleiter gewinnen und das war uns sehr wichtig. Das junge Team des SV Heepen hat im vergangenen Jahr den WTV-Young Generation Award gewonnen und zeichnet sich durch eine unglaubliche Kompetenz und Angebotsvielfalt und ein hohes Maß an Integration junger Menschen in die Vereinsarbeit aus. Genau dies möchten wir weitertragen und das war das Ziel des Workshops. Das Thema wurde methodisch super umgesetzt und bestimmt auch der ein oder anderen Teilnehmer neugierig gemacht.


Was zeichnet ein gutes J-Team aus? Antworten darauf gab es im Workshop des SV Heepen Bild: Christoph Volkmer

Zurück zum Ziel der Veranstaltung, welches ist das konkret?
Das Hauptziel ist natürlich Begeisterung zu entwickeln und das nicht nur durch Ball und Schläger. Bildung, Sport und Kommunikation sind uns wichtig. Dies gelingt uns offensichtlich immer besser, was die mittlerweile doch hohe Zahl an Wiederholern zeigt. Dazu kommen Teilnehmer von anderen WTV-Veranstaltungen, wie dem Vereins- und Schulsportassistenten (VSSAT) oder der Tennis- und Aktivwoche, die eben über diesen Weg auf das Jugendevent aufmerksam wurden. Tennis im Verein bedeutet eben mehr als Training und Mannschaft und dies möchten wir aufzeigen. Im kommenden Jahr wird zum Beispiel das Thema „Social Media“ wieder Inhalt des Events sein. Ein gesellschaftlich enorm wichtiges Thema und es ist auch unser Anspruch soziale und gesellschaftliche Themen neben dem Sport zu präsentieren.

Das hört sich wirklich spannend und toll an und die Bilder spiegeln die Begeisterung ja auch eindeutig wider. Vielen Dank für das kurze Gespräch.


Der Unterausschuss "Junges Engagement" hat das 4. WTV-Jugendevent auf die Beine gestellt - unterstützt wurde er unter anderem von WTV-Jugendbildungsreferent Torsten Vogel (l.) Bild: Christoph Volkmer

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