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Bundesverdienstkreuz für Tennisfunktionärin Monika Dreifürst-Gottschalk vom TC Herford

Bundesverdienstkreuz für Tennisfunktionärin Monika Dreifürst-Gottschalk vom TC Herford

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Bundesverdienstkreuz für unermüdlichen Einsatz beim TC Herford und in der Kirchengemeinde

Von Yvonne Gottschlich (Neue Westfälische)

„Sie ist das Synonym dafür, dass etwas erledigt wird“, beschrieb Jörg Düning-Gast, allgemeiner Stellvertreter des Lippischen Landrats Axel Lehmann, die Funktionärin Monika Dreifürst-Gottschalk treffend. Die 66-Jährige bekam im Clubheim des TC Herford am Waldfrieden das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Urkunde unterschrieben, schickte zur Übergabe eine Delegation vom Kreis Lippe.

Weil Monika Dreifürst-Gottschalk in Bad Salzuflen wohnt, aber beim TC Herford wirkt, kamen die beiden Bürgermeister. Herfords Tim Kähler stellte den Unterschied zwischen einem Fitnessstudio und einem Verein heraus: „Im Verein wachsen Kinder zu Persönlichkeiten, lernen zu siegen, aber auch zu verlieren und sie lernen Spielregeln einzuhalten. Im Clubheim wird gemeinsam gefeiert, der Sport wirkt in allen Facetten. Im Verein haben alle das gleiche Interesse. Was Monika für den Verein und damit auch für die Stadt leistet, ist herausragend.“ Dass Kähler den Vorschlag zur Ehrung beim Landesministerium einreichte, hatte Ute Blanke vorgeschlagen. „Sie rief mich an. In ihrer unnachahmlichen Art warb sie für die Auszeichnung. Da war mir sofort klar, dass wir das anpacken.“

Sein Bad Salzuflener Kollege Dr. Roland Thomas sprach von großer Wertschätzung: „Wenn es jemand verdient hat, dann Sie! Diese Ehrung zeigt eine sehr große Wertschätzung und ich glaube, die Wertschätzung ist gerade in Lippe wieder stärker geworden.“ Jörg Düning-Gast versuchte in seiner Rede die vielfältigen Aufgaben von Monika Dreifürst-Gottschalk alle darzustellen. „Das füllt einige Seiten“, stellte er fest. „Durch ihr langjähriges Engagement, vor allem im sportlichen Bereich, hat Monika Dreifürst-Gottschalk anerkennenswerte Verdienste erworben. Sie hat sich über das normale Maß hinaus für den Tennissport der Stadt und des Kreises sowie für Ostwestfalen-Lippe engagiert. Ihr herausragender Ruf besteht auch über die Grenzen Herfords hinaus“, betonte Düning-Gast.

1985 wurde die aktive Sportlerin in den geschäftsführenden Vorstand gewählt und war bis 1998 als Schriftführerin tätig. Von 2000 bis 2005 hatte die Steuerberaterin das Amt der ersten Vorsitzenden inne. „Dank ihrer Weitsicht und ihrem Einfallsreichtum trägt sie entscheidend zur positiven Entwicklung des TC Herford bei“, hieß es in der Laudatio. Auch im Kreistennisverband und im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe war sie tätig. Ebenso engagierte sie sich im Stadtsportverband Herford und im Vorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Salzuflen/Ahmsen. „Ich habe dich immer bewundert, der TC Herford ist wie dein Baby, ich habe immer sehr gerne mit dir gearbeitet“, betonte Karina Zaborowski, die zu den Ehrengästen zählte.

Jörg Düning-Gast (rechts), allgemeiner Vertreter des Lippischen Landrats, steckt Monika Dreifürst-Gottschalk das Bundesverdienstkreuz am Bande an. © Yvonne Gottschlich (Neue Westfälische)

Die Preisträgerin selbst dankte den rund 30 geladenen Gästen und meinte: „Zum Gelingen gehören immer viele weitere dazu. Wir haben zusammen alle Situationen gemeistert und es hat Spaß gemacht!“ Die Steuerberaterin hat nachgerechnet und berichtete: „Ich war so viele Jahre im Vorstand wie ich alt bin. In Spitzenzeiten war ich in vier Vorständen gleichzeitig.“ Ihr Dank galt ihrer Familie: Ehemann Meinolf und den Kindern Nicola und Martin. „Sie waren manchmal auch froh, wenn ich nicht da war“, schmunzelte Monika Dreifürst-Gottschalk. Und sie dankte auch Christa Strüve und Karl Wunram: „Den beiden haben ich es zu verdanken, dass ich hier in den Vorstand gekommen bin.“

Höchste Anerkennung für Verdienste: Das Bundesverdienstkreuz ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung und damit höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, etwa auch Verdienste aus dem sozialen, karitativen und mitmenschlichen Bereich verliehen.

Monika Dreifürst-Gottschalk (Mitte) hat für ihren vielfältigen und unermüdlichen Einsatz beim TC Herford und in der Kirchengemeinde.das Bundesverdienstkreuz erhalten. Bei der Ehrung gratulierten (v. l.) Tim Kähler (Bürgermeister Stadt Herford), Dr. Roland Thomas (Bürgermeister Bad Salzuflen), Ehemann Meinolf Gottschalk und Jörg Düning-Gast (allgemeiner Vertreter des Landrats und Verwaltungsvorstand Kreis Lippe). © Yvonne Gottschlich (Neue Westfälische)

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