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Neue WTV-Gästehaus-Bewohnerin Lina Kötterheinrich: "Ich möchte sehen, wie weit ich im Tennis kommen kann"

Neue WTV-Gästehaus-Bewohnerin Lina Kötterheinrich: "Ich möchte sehen, wie weit ich im Tennis kommen kann"

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Seit vier Wochen bewohnt die Damen- und U18-Spielerin des TC Deuten Lina Kötterheinrich jetzt schon das Gästehaus des Westfälischen Tennisverbandes (WTV) am Verbands-Leistungszentrum in Kamen, um Schule und Tennis besser miteinander vereinbaren zu können. Wir haben bei Lina nachgefragt, warum sie sich fürs WTV-Gästehaus entschieden hat, wie es ihr in Kamen gefällt und was sie besonders vermisst.

Wie war die Umstellung nach Deinem Umzug nach Kamen?
Lina Kötterheinrich:
Naja, es ist alles natürlich ganz anders als zu Hause. Ich muss schon sagen, dass ich viel vermisse. Das fängt schon morgens an. Sonst wurde ich immer von meiner Mutter geweckt, jetzt schrillt ziemlich laut der Wecker. Eigentlich vermisse ich alles an meinem Zuhause. Wenn ich am Wochenende dann zu Hause war, fällt mir der Abschied immer sehr schwer. Ich freue mich natürlich auch auf Kamen, aber die Familie bedeutet mir eben sehr, sehr viel. Das ist alles nicht ganz so einfach.

Fühlst Du Dich denn trotzdem wohl in Kamen?
Lina:
Ich habe mein Zimmer so schön es geht eingerichtet, mit ganz vielen Bildern von meinen Freunden und der Familie. Hier in Kamen komme ich auch mit allen sehr gut klar und wir haben viel Spaß wie zum Beispiel bei DVD-Abenden. Dass man sein Zuhause vermisst ist klar, aber ich freue mich wie gesagt auch immer wieder auf Kamen. Das ist doch ein gutes Zeichen.


Linas neues Reich

Wie läuft es denn in der neuen Schule?
Lina:
Das Gebäude ist nicht so schön wie bei uns im Münsterland. Viel zu viel Beton hier überall (lacht). Aber auch in der Schule (Stadtgymnasium Kamen; d.Red.) habe ich schon einige Freunde gefunden und wurde super aufgenommen. Ich gehe wirklich gerne in die Schule, ich fühle mich dort wohl.

Wie sieht denn Dein Tagesablauf aus?
Lina:
Wenn es morgens die Zeit erlaubt, geht es vor der Schule schon in den Kraftraum oder ich mache Stabilitätsübungen. Drei Mal in der Woche habe ich nur bis 13 Uhr Schule, da fängt der Nachmittag dann mit einer Einzelstunde bei Jens Wöhrmann oder Falko Schüßler an und anschließend meistens noch gefolgt von zwei bis drei weiteren Stunden Tennis und einer Stunde Kondition. An den langen Tagen stehen mindestens zwei bis drei Stunden Tennis plus eine Stunde Kondi und anschließend noch der Kraftraum auf dem Programm. Zwei Mal in der Woche kommt auch noch der Physio. Insgesamt ist das schon ein ziemlich anspruchsvolles und intensives Programm. Aber letztendlich bin ich deswegen ja auch hier.


Lina (rechts) beim gemeinsamen Mittagessen mit den anderen beiden Gästehausbewohnerinnen Linda (l.) und Katharina

Welche positiven Veränderungen haben sich für Dich ergeben?
Lina:
Definitiv der Wegfall der Fahrtzeiten nach Kamen. Obwohl die langen Fahrten vier Mal in der Woche nach Kamen mit Papa, Mama, Opa oder Neele (Linas Schwester, d. Red.) immer sehr witzig waren, ist es doch auch viel Stress gewesen. Jetzt kann ich mit dem Fahrrad fünf Minuten zur Schule fahren und sitze nicht mehr den halben Tag im Auto. Das ist wirklich eine ganz entscheidende Verbesserung und man kann sich viel mehr auf das Training konzentrieren.

Hört sich so an, als wenn Du diesen Schritt definitiv noch nicht bereut hast…
Lina:
Nein, absolut nicht. Ich bin sehr froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Hier kann ich mich viel besser auf den Tennissport konzentrieren und finde super Voraussetzungen vor. Ich möchte hier einfach in den nächsten Jahren sehen, wie weit ich im Tennis kommen kann und will das Optimale aus mir herausholen. (Interview: Jan-Henning Janowitz/TC Deuten)

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