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45. Bezirksmeisterschaften in Greven: Überraschungen, historische Erfolge und Favoritensiege

45. Bezirksmeisterschaften in Greven: Überraschungen, historische Erfolge und Favoritensiege

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Auch in diesem Jahr ermittelte der Tennisbezirk Münsterland auf der schön gelegenen Anlage des TC Rot Weiß Greven bei den 45. Tennisbezirksmeisterschaften seine Titelträger. Insgesamt hatten sich 26 Damen und 45 Herren aus 28 Vereinen des Tennisbezirks Münsterland angemeldet und spielten in den Konkurrenzen Damen, Herren, Damen 40 und Herren 40 die jeweiligen Bezirksmeister und Bezirksmeisterinnen des Jahres 2017 aus. Diese insgesamt 71 Meldungen bedeuten zugleich eine Rekordmeldezahl für Bezirksmeisterschaften im Tennisbezirk Münsterland.#


„Ich bin mit dem Rekordmeldeergebnis mehr als zufrieden, es ist doch die Bestätigung der bisher durchgeführten Meisterschaften sowie der guten Betreuung und Unterstützung der Veranstalters, dem TC Rot Weiß Greven“, so der Sportkoordinator des Tennisbezirks Münsterland Ludger Niehoff, der in Greven als Oberschiedsrichter und zugleich Turnierleiter verantwortlich für die reibungslose Abwicklung der Meisterschaften, die u.a. die sportlichen Leistungsträger  der  180 Vereine des Münstelandes zeigen sollen, war.

Das Feld bei den Herren wurde vom letztjährigen Bezirksmeister Carlo Bückmann (DTB 106) vom 1.TC Hiltrup angeführt. Ihm folgte Sean-Lennart Lange (DTB 339) vom TV Feldmark Dorsten, der allerdings aufgrund einer Halbfinaleteilnahme bei einem ITF-Turnier nicht antreten konnte. So blieb es abzuwarten, ob Lukas Lückemeier oder Justus Paul Drees (beide in Greven bestens bekannt und nun für den 1. TC Hiltrup spielend) den Heimvorteil nutzen und für eine Überraschung sorgen konnten . . . in der Tat: beide spielten sich ganz souverän bis ins Finale vor und boten dem fachkundigen und begeisterten Grevener Publikum ein packendes Finale. Die beiden Vereinskameraden schenkten sich nichts und schließlich war es Lückemeier, der sich mit 7:5, 6:7, 6:4 den Titel des Bezirksmeisters Herren 2017 sichern konnte.

Die Damenriege wurde von der Vorjahres-Vizebezirksmeisterin Jana Strathmann (DTB 163) vom TSV Westfalia Westerkappeln angeführt. An Position 2 der Setzliste stand Julia Niemeyer (DTB 171) vom TV Warendorf. Beide Damen spielten sich souverän durch die Konkurrenz, wurden den gesetzten Positionen gerecht und zogen ins Finale ein. Dort schaftte es Jana Strathmann dann dieses Jahr, den Titel der Bezirksmeisterin zu holen. Ihr Match-Ergebnis gegen Niemeyer: 6:1 6:1.

Bei den Herren 40 war schon im Vorfeld klar, dass es wegen der urlaubsbedingten Abwesenheit des Titelverteidigers Sebastian Groß einen neuen Titelträger geben würde. Da in dieser Konkurrenz einige LK6-Spieler gemeldet hatten, gab es einen recht großen Favoritenkreis, aus dem sich dann schließlich Lutz Rethfeld (THC Münster) absetzen konnte. Der Münsteraner gewann sein Finale gegen Nils Hegeler (Halterner TC) mit 6:1 und 6:3. Rethfeld, WTV-Vizepräsident Wettkampfsport Erwachsene, hatte in seiner Laufbahn als aktiver Tennisspieler bislang nahezu alle Titel seiner Altersklasse gewonnen, ist national u.a. Deutscher Meister und Westfalenmeister. Lediglich auf Bezirksebene hat es dann bis 2017 gedauert, bevor sich Lutz Rethfeld auch diesen Titel sichern konnte. “Ein fast schon historisches Ergebnis”, schmunzelte Ludger Niehoff, als er Rethfeld nun endlich den Bezirksmeisterpokal überreichen konnte.
Vielleicht nicht historisch, aber sicher mehr als bemerkenswert war das Match zwischen Thomas Gerwing (TC Union Münster) und Markus Kröger vom TC Handorf. Diese Partie entwickelte sich zu einem wahren Marathon, denn der Unioner Gerwing benötigte sage und schreibe viereinhalb! Stunden, bevor sich Markus Kröger mit 7:6 5:7 und 6:3 geschlagen gab.

Bei den Damen 40 führten die beiden LK10-Spielerinnen Helga Lanfermann (TC Grün Weiß Reckenfeld) und Katja Grotjohann vom THC Münster das Feld an. Um den Titel rangen dann zwei brandneue Namen bei Meisterschaften des Bezirks. Gabriele Cappenberg und Ruth Spiekermann, Vereinskameradinnen bei der TuS Saxonia Münster, waren zum ersten Mal überhaupt bei einer Bezirksmeisterschaft gemeldet, spielten sich beide munter und unbekümmert durch das Feld und fanden sich dann – auch ein bisschen zur eigenen Überraschung - beide im Finale wieder. Dort zeigten sich noch einmal Spielwitz und Spaß an ihrem Sport. Bezirksmeisterin wurde dann Gabriele Kappenberg, die diese Finalpremiere mit 4:6 6:2 und 6:4 für sich entschied. Nach dem 40-jährigen Vereinsjubiläum kann der TuS Saxonia nun auch eine Bezirksmeisterin feiern. “Toll, das wir für unsere Bezirksmeisterschaften auch immer wieder neue Vereine zum Mitmachen anspornen können”, freute sich Ludger Niehoff besonders über dieses Ergebnis, aber auch insgesamt zeigte sich der Sportkoordinator des Bezirks rundum zufrieden. „Wir freuen uns, dass wir die diesjährigen Bezirksmeisterschaften wieder beim TC Rot Weiß Greven ausrichten durften. Ohne die Unterstützung der Mitglieder des TC Rot Weiß Greven wäre so eine Veranstaltung nicht zu organisieren. Auch die Zurverfügungstellung von 2 Plätzen durch den Nachbarverein TV Eintracht Greven ist lobend zu erwähnen.“, resümiert Niehoff. Alle 

Ergebnisse der Haupt- und auch Nebenrunden können unter www.mybigpoint.de eingesehen werden.

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